Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

dies im Interesse der Sicherheit der ungarischen Bevölkerung in Siebenbür­gen geschehen sei. 865 574. 12. 2. 1941 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenmini­Belgrad • ster Aus deutscher Quelle stammenden Informationen zufolge bereiten sich der jugoslawische Ministerpräsident und Außenminister auf einen Besuch in Berlin vor; nach einer vertraulichen Mitteilung des stellvertretenden jugo­slawischen Außenministers wollen sie Deutschland wegen der besorgniser­regenden Lage auf dem Balkan die Versicherung anbieten, daß man jeden englischen Vorstoß auf das Territorium von Jugoslawien mit Waffengewalt zurückweisen werde; als Gegenleistung erwarte man eine deutsche Garan­tie; nach Meinung der jugoslawischen Regierung sei Bulgarien und sogar auch die Türkei zu einer ähnlichen Vereinbarung bereit. 866 575. 12. 2. 1941 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Sztójay informiert über die Verhandlungen, die im Zusammenhang mit dem Abschluß des geplanten ungarisch-deutschen Presseabkommens durchge­führt werden; das Presseabkommen wäre eigentlich auf Wunsch Ribben­trops eine Zusatzvereinbarung zum Dreimächtepakt. 867 576. 13. 2. 1941 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Aufgrund eines Gespräches mit dem bulgarischen Gesandten hat der Ge­sandte den Eindruck gewonnen, daß die Bulgaren unter Berufung auf die Türken zögern, dem Dreimächtepakt beizutreten, was von den Deutschen immer stärker angeregt wird; dem deutschen Staatssekretär des Äußeren zu­folge brauche man die Einmischung der Türkei nicht zu befürchten, wenn man die Unverletzbarkeit ihrer Grenzen garantiert ; nach Sztójay ist in näch­ster Zukunft mit dem Beginn der deutschen Aktion auf dem Balkan zu rechnen, mit der sie den Engländern zuvorkommen möchten. 870 Der zeitweilige ungarische Geschäftsträger in Ankara an den Außenminister Äußerungen gegen Jugoslawien erschienen in der türkischen Presse wegen des jugoslawischen Staatsbesuches in Berlin. 873 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenmini­ster Nach den Informationen des deutschen Gesandten dienten die jugosla­wisch-deutschen Verhandlungen der Klärung der Standpunkte; gegen­über Jugoslawien erhebe man keinerlei Forderungen. 873 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenmini­ster Nach den Informationen des jugoslawischen Außenministers über den Ver­lauf der Salzburger Verhandlungen — wo man von deutscher Seite geäu­ßert habe, daß man auch weiterhin keine Gebiets- oder Durchlaßforderungen erheben werde — habe er den Eindruck gewonnen, daß Hitler einen An­schluß Jugoslawiens an den Dreimächtepakt begrüßen würde und daß ein deutscher Angriff gegen Griechenland zu erwarten sei. 874 580. 19. 2. 1941 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in London an den Außenmini­London ster Im Zusammenhang mit dem Dokument Nr. 576 machte Cadogan den Ge­sandten darauf aufmerksam, daß man, wenn Ungarn das Vordringen deutscher Truppen ins Land zulasse und ihnen militärische Objekte zur Verfügung stelle. Ungarn gegenüber ähnlich verfahren werde wie mit Ru­mänien. 875 577. 17. 2. 1941 Ankara 578. 17. 2. 1941 Belgrad 579. 18. 2. 1941 Belgrad 1371

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