Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

511 7. 12. 1940 Budapest 512. 7. 12. 1940 Sofia 513. 7. 12. 1940 Moskau 514. 9. 12. 1940 Budapest 515. 10. 12. 1940 Belgrad 516. 11. 12. 1940 Budapest 517. 12. 12. 1940 Belgrad 518. 14. 12. 1940 Ankara Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in London Der Außenminister hat dem polnischen Gesandten in Budapest mitgeteilt, daß die ungarische Regierung vom 30. November an die Einstellung der Tätigkeit der Gesandtschaft wünsche; er versicherte aber den Gesandten auch im weiteren seiner Gastfreundschaft; der englische Gesandte in Buda­pest beanstandete Csákys Vorgehen. 772 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Sofia an den Außenminister Bulgarien ist durch Csákys Besuch in Belgrad beunruhigt; man befürchtet, daß die beiden Länder ihre Gebietsfragen regeln werden, ohne daß Bulgari­en die Möglichkeit habe, sich einzumischen; auch bei den Mazedoniern hat die ungarisch-jugoslawische Annäherung eine ähnliche Wirkung hervorge­rufen. 772 Bericht des ungarischen Gesandten in Moskau an den Außenminister Nach Meinung des Gesandten hat die deutsche Regierung Molotow in der Hoffnung nach Berlin eingeladen, daß es gelingen werde, auch die Sowjet­union zum Beitritt zum Dreimächtepakt zu bewegen; diese Hoffnung erfüllte sich nicht, und Molotow ist, was die Zukunft angeht, keinerlei Vernich­tungen eingegangen ; die diskrete Behandlung des Berliner Besuchs durch die Deutschen dient nur zur Verschleierung der Enttäuschung. 773 Tagesbericht über das Gespräch zwischen dem deutschen Gesandten in Buda­pest, Erdmannsdorff, und dem stellvertretenden Außenminister Vörnle Erdmannsdorff übergab Ribbentrops Zustimmung zum Vertragsentwurf mit Jugoslawien. 774 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Daß der jugoslawische Außenminister Deutschland besuchen würde, wird von beiden Seiten entschieden dementiert; allerdings sind Besprechungen mit den Deutschen im Gange; nach Informationen des Gesandten will Ju­goslawien dem Dreimächtepakt mit Rücksicht auf England nicht beitreten, ist aber bereit, eine bilaterale Verbindung mit Deutschland einzugehen, die dem nahekommt; von deutscher Seite würde man — ohne Garantie — die Neutralität und Integrität Jugoslawiens anerkennen; die jugoslawische Ge­genleistung solle im Durchlaß deutscher Truppen bestehen. 774 Tagesbericht über das Gespräch zwischen dem deutschen Gesandten in Buda­pest, Erdmannsdorff, und dem stellvertretenden Außenminister Vörnle. Zwischen dem 10. und 14. Dezember gibt es neuerliche Truppentransporte der Deutschen nach Rumänien. 775 Der Vertrag zur ewigen Freundschaft zwischen Jugoslawien und Ungarn Der Vertrag besagt, daß zwischen Ungarn und Jugoslawien ständiger Frie­de und ewige Freundschaft bestehen werden. 776 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Ankara an den Außenmini­ster Der türkische Außenminister hat mit auffalliger Freude zur Unterzeich­nung des jugoslawisch-ungarischen Freundschaftsvertrags gratuliert; aus seinem Verhalten schließt der Gesandte, daß die Türken die Wichtigkeit von Ungarns Rolle in Südosteuropa wahrgenommen haben: im jugosla­wisch-ungarischen Vertrag sehen sie den Frieden auf dem Balkan gesichert ; wahrscheinlich wird auch England den jugoslawisch-ungarischen Vertrag günstig beurteilen. 777 1363

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