Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

418. 12. 10. 1940 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Budapest Washington Der Außenminister bittet um Auskunft, wann man mit der Abberufung des amerikanischen Gesandten in Budapest, Montgomery, rechnen könne, des­sen Tätigkeit störend auf die harmonischen ungarisch-amerikanischen Be­ziehungen wirke. 657 Schreiben des Außenministeriums an den ungarischen Gesandten in Berlin Csáky schickt das anläßlich der rumänisch-ungarischen Verhandlungen in Budapest von rumänischer Seite an die ungarische Regierung gerichtete Memorandum und die Antwort der ungarischen Regierung in einer Kopie zur Kenntnisnahme (siehe Beilage Nr. 1 und 2). 657 Memorandum der rumänischen Regierung an die ungarische Regierung Die rumänische Regierung teilt in ihrem Memorandum mit, daß die Ver­handlungen mit Ungarn mangels Verhandlungsbereitschaft der ungari­schen Seite abgebrochen wurden und sie deshalb entsprechend Punkt 7 des Wiener Schiedsspruches die Lösung der Minderheitenfrage vor die deutsche und italienische Regierung bringe. 658 Memorandum der ungarischen Regierung an die rumänische Regierung Die ungarische Regierung stellt in ihrem Memorandum fest, daß die rumä­nische Seite die direkte Verhandlung in der Minderheitenfrage abgebro­chen hat. 661 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Washington an den Außenmi­nister Den im Dokument Nr. 418 erwähnten ungarischen Wunsch nach der Rückberufung des amerikanischen Gesandten in Budapest billigt man in Washington, man warte aber damit bis zum gewohnten Wechsel des Ge­sandten nach der Präsidentenwahl. 663 Chiffrierter Bericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenmini­ster Nach der Meinung des Gesandten entsprechen die deutschen Kriegsmel­dungen nicht der Wahrheit, keine der beiden Seiten verfugt über eine Über­legenheit in der Luft, und in London fürchte man immer weniger die Mög­lichkeit einer Invasion; die innenpolitische Situation: die Position der Churchill-Regierung sei durch die erfolgreiche Verteidigung gestärkt, die wirtschaftliche Lage und die Versorgung der Bevölkerung seien gut; die außenpolitische Situation: es ist zu erwarten, daß sich die USA England anschließen; die Sowjetunion sieht man als unsicheren Faktor an, in einzel­nen militärischen Kreisen sogar als Hauptziel; Spaniens Kriegseintritt ist nicht wahrscheinlich, die Lage gegenüber Rumänien ist gespannt; die ge­steigerte ungarische Verpflichtung gegenüber Deutschland läßt die Sympa­thie in England entschieden sinken; Barcza rechnet nicht mit einem deutschen Sieg und schlägt den Ausbau der Verbindungen zu den USA vor; nach seiner Auffassung halten die USA die Zukunft des Kontinents in ihrer Hand. 664 422. 15. 10. 1940 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Berlin Budapest Zweck der Reisen von Valeriu Pop und Manoilescu nach Berlin und Rom sei es, die Aufstellung einer ständigen gemischten deutsch-italienischen Kommission zur Überprüfung der Lage der Rumänen in Ungarn zu errei­chen; die ungarische Seite lehnt dies ab. 667 419. 12. 10. 1940 Budapest Beilage Nr. 1 10. 10. 1940 Bukarest Beilage Nr. 2 11.10.1940 Budapest 420. 14. 10. 1940 Washington 421. 14. 10. 1940 London 1350

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