Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet
Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)
truppén durch Ungarn wünsche man mit Zustimmung der ungarischen Regierung durchzuführen. 621 387. 26. 9. 1940 Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Rom Aufgrund eines Gespräches mit Ciano über Ribbentrops Besuch in Rom und Ciános Besuch in Berlin hat der Gesandte den Eindruck gewonnen, daß es gelungen ist, die offenen Fragen der afrikanischen Kolonien zu klären ; Italien hat sicherlich freie Hand gegenüber Griechenland erhalten, deshalb ist eine italienische Aktion zu erwarten ; gegen Jugoslawien plant man keinen Angriff; Ciano machte Villani darauf aufmerksam, daß die ungarische Regierung die Rumänien gegebene Garantie ernsthaft einhalten muß, was auch durch die Anwesenheit der deutschen Truppen in Rumänien seine Unterstützung erfahre; er mißbilligte die Übergriffe in Siebenbürgen, die Villani bestritt; Ciános Meinung zufolge könne man wegen des englischen Widerstandes im Laufe dieses Jahres nicht mit einer deutschen Landung in England rechnen; Frankreich könne noch eine Gefahr in Afrika bedeuten; Villani hält es für sicher, daß sich Ciano in Berlin mit Serrano Suner treffen wird, um eine engere Zusammenarbeit mit der Achse zu besprechen. 622 388. 27. 9. 1940 Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Belgrad Eine Zusammenfassung der jugoslawischen Außenpolitik im ersten Jahre des Krieges ; das Hauptbestreben besteht darin, die Teilnahme am Krieg zu vermeiden und den Status quo zu bewahren; die Politik und auch die Stimmung in der Öffentlichkeit war im Grunde genommen franko- und anglophil, nach dem Zusammenbruch Frankreichs schien sich eine Annäherung an die Sowjetunion anzubahnen; veranlaßt durch die Neutralitätspolitik der Sowjetunion und die wachsende Bedrohung durch Italien sei jedoch eine unerwartet deutschfreundliche, von Deutschland Schutz erwartende Politik festzustellen ; sie sind zu Zugeständnissen in der Minderheitenfrage und in Wirtschaftsfragen Ungarn gegenüber bereit, befürchten aber die ungarischen Gebietsvergrößerungen, die Forderungen Ungarns nach einer Gebietsrevision. 624 389. 28. 9, 1940 Tagesbericht über das Gespräch zwischen Valeriu Pop. dem rumänischen GeBudapest sandten in Budapest, Crucescu, und dem stellvertretenden Außenminister Vörnle Bei der Verhandlung warfen sich beide Seiten die Nichteinhaltung der Anordnungen des Wiener Schiedsspruches vor und brachten ihre Beschwerden vor. 626 390. 28. 9. 1940 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Budapest Stockholm Der Außenminister gibt dem Gesandten die Anweisung, festzustellen, unter welchen Bedingungen der deutsche Durchmarsch nach Norwegen geschehen sei. 627 391. 28.9. 1940 Telephonisches Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen GeBudapest sandten in Rom Der Außenminister teilt den Inhalt des an Sztójay entsandten Telegramms mit, in dem er ihn angewiesen hatte, festzustellen, ob die Deutschen es für wünschenswert hielten, daß Ungarn dem Dreimächtepakt beitrete; Villani soll Mussolini um seine Meinung dazu bitten. 628 392. 30.9. 1940 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Helsinki an den AußenminiHelsinki ster Der Durchgangstransportweg deutscher Truppen nach Norwegen ist folgender : Landung in Waasa und Ulea, von dort mit der Eisenbahn bis Rova1345