Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

320. 26. 8. 1940 Bukarest 321. 26. 8. 1940 Budapest Wünsche der ungarischen Regierung nach dem Verkauf von Flugzeugen angehe, da gäbe es Schwierigkeiten: nach dem Eindruck des Gesandten hat Molotow das in freundschaftlichem Ton gehaltene Gespräch so gelenkt, daß man über allgemeine freundschaftliche Äußerungen hinaus keine kon­kreten Versprechen hineindeuten könne. 519 319 25. 8. 1940 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an Bled den Außenminister Im Zusammenhang mit dem Dokument Nr. 313 legte Cincar-Markovic dar, daß Jugoslawiens Haltung im Falle eines bewaffneten rumänisch-un­garischen Konfliktes — weil es mit beiden Staaten freundschaftliche Bezie­hungen habe von den Umständen und teilweise auch davon abhänge, welche Haltung die Großmächte einnehmen; nach Auffassung des Gesand­ten ist der jugoslawische Standpunkt für Ungarn nicht ungünstig, weil der Außenminister das rumänisch-jugoslawische Bündnis nicht erwähnt habe. 520 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außenmini­ster Manoilescu schlug zur Fortsetzung der Verhandlungen wiederum Turnu Severin oder irgendeinen anderen rumänischen Ort vor, weil man die rumä­nische Delegation vor eventuellen ungarischen demonstrierenden Massen verschonen wolle. 521 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Berlin Im Zusammenhang mit dem Dokument Nr. 310 weist der Außenminister den Gesandten an, bei Ribbentrop zu klären, ob die Meinung der deut­schen Regierung mit der Äußerung von Darré übereinstimmt, nach der der Versuch, die siebenbürgische Frage mit Waffengewalt zu lösen, mit unab­sehbaren Folgen für die ungarisch-deutschen Beziehungen verbunden sei; nach Auffassung der ungarischen Regierung wolle Rumänien mit dem Hin­ziehen der Verhandlungen nur Zeit gewinnen, in der Erwartung, daß sich eine günstigere militärische Lage entwickeln werde; deshalb sei Ungarn gezwungen, sich mit dem Gedanken einer bewaffneten Lösung zu befassen; die ungarische Regierung möchte wissen, ob Deutschland sich Ungarn ge­genüber im Falle eines militärischen Konfliktes streng an eine wohlwollen­de Neutralität halten werde. 522 322. 27. 8. 1940 Tagesbericht über die Besprechung zwischen dem zeitweiligen deutschen Ge­Budapest schäftsträger in Budapest, Adamovich, und dem stellvertretenden Außenmini­ster Vörnle Adamovich bat den Außenminister Csáky im Namen seiner Regierung, zur Besprechung des ungarisch-rumänischen Konfliktes nach Wien zu reisen; an den Verhandlungen solle als Beobachter auch der Ministerpräsident teil­nehmen. Vörnle teilte aufgrund eines Telephongesprächs mit dem Minister­präsidenten mit, daß die ungarische Regierung die Einladung annehme. 523 1940 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Die italienischen Gesandten iivBukarest und Budapest wurden zur Bericht­erstattung nach Rom zurückberufen; da die Achsenmächte keine Schieds­richterrolle einnehmen möchten, werden sie voraussichtlich ihren Einfluß in der Angelegenheit des rumänisch-ungarischen Konfliktes in einer anderen Form zur Wirkung kommen lassen. 524 324. 27. 8. 1940 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Berlin Außenminister Im Zusammenhang mit dem Dokument Nr. 321 teilte Woermann mit, daß der rumänische Gesandte in Berlin im Namen seiner Regierung erklärt 323. 22. 8. Rom 1335

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