Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

212. 23. 7. 1940 Berlin 213. 23. 7. 1940 Budapest 214. 23. 7. 1940 London 215. 24. 7. 1940 Sofia 216. 24. 7. 1940 Sofia 217. 25. 7. 1940 Budapest 218. 25. 7. 1940 Budapest 219. 25. 7. 1940 Berlin rungen aber nicht befürworten; zur Unterstützung dessen führten sie die Äußerungen des italienischen und deutschen Gesandten in Bukarest an; das alles zeige die Verhärtung des rumänischen Standpunktes. 346 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Weizsäcker teilte dem Gesandten mit, daß rumänische und bulgarische Re­gierungsdelegationen nach Deutschland reisen werden, um mit Hitler zu verhandeln. 347 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Rom Weil die rumänischen Zeitungen ihre Angriffe gegen Ungarn weiter fortset­zen. hat man dem rumänischen Gesandten in Budapest mitgeteilt, daß die ungarische Presse auf die Angriffe antworten und die Übergriffe gegen die Ungarn in Siebenbürgen bekanntgeben werde. 348 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in London an den Außenmini­ster Im Auftrag des Foreign Office hat man mitgeteilt, daß die Anerkennung des Tschechoslowakischen Nationalkomitees als provisorische tschechoslo­wakische Regierung von Seiten der englischen Regierung nicht gegen Deutschland gerichtet sei und Gebietsfragen nicht berühre. 349 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Sofia an den Außenminister Popow teilte mit, daß er von den Verhandlungen mit Rumänien in der Fra­ge der Dobrudscha keine Resultate erwarte; deshalb möchte er bei den in naher Zukunft stattfindenden Gesprächen mit Hitler Deutschland und Ita­lien als Schiedsrichter gewinnen. 350 Bericht des ungarischen Gesandten in Sofia an den Außenminister Großbritanniens Gesandter in Sofia äußerte gegenüber dem bulgarischen Ministerpräsidenten und dem Außenminister, daß die englische Regierung Bulgariens Revisionsforderungen gegenüber Rumänien anerkenne und die Bemühung um deren Realisierung billige. 351 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Berlin Im Zusammenhang mit der Anweisung des rumänischen Königs für die nach Deutschland reisenden rumänischen Staatsmänner solle der Gesandte im deutschen Außenministerium betonen, daß Rumäniens Taktik auf Zeit­gewinn ausgerichtet sei, und dies könne Ungarn nicht tatenlos hinnehmen. 352 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Berlin Der Außenminister gibt dem Gesandten die Anweisung, daß er — sofern er von deutscher Seite die Auffassung hören sollte, daß die ungarische Regie­rung nicht die finanziellen Mittel für den im Zusammenhang mit der Rege­lung der Siebenbürgen-Frage eventuell notwendigen Bevölkerungsaus­tausch hätte — daraufhinweisen solle, daß die Rumänen Ungarn 1919 ei­nen Schaden von 4 Milliarden Goldkronen zugefügt hätten, der die Kosten des Bevölkerungsaustausches decken könne. 352 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Bericht über das Gespräch mit Weizsäcker und Clodius, in dem der Ge­sandte unter Hinweis auf die Rumänien in Aussicht gestellten neuerlichen deutschen Waffenlieferungen zum Ausdruck brachte, daß dies der rumäni­schen Regierung weiteren Anlaß gäbe, ihren Widerstand in der Revisions­frage zu erhöhen; Weizsäcker entgegnete, daß die Waffen aufgrund weite­rer Vereinbarungen als Gegenwert für Rohstoffe nach Rumänien geliefert würden; Clodius äußerte, daß Rumänien seit den vor sechs Wochen ab­1319

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