Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

160. 4. 7. 1940 Rom 161. 4. 7. 1940 Budapest 162. 4. 7. 1940 Budapest 163. 4. 7. 1940 Moskau 164. 4. 7. 1940 Berlin 165. 4. 7. 1940 Berlin 166. 4. 7. 1940 Berlin 167. 4. 7. 1940 Berlin Telegramm des ungarischen Militärattaches in Rom an den Generalstabschef Mussolini setze sich für die Siebenbürgenfrage ein; Italien sei später, wenn die Bandenkämpfe ergebnislos sein würden, bereit. Ungarn mit Waf­fen zu unterstützen und Jugoslawien zu binden. 272 Tagesbericht über die Unterredung zwischen dem deutschen Gesandten in Bu­dapest, Erdmannsdorff, und Außenminister Graf Csáky Der deutsche Gesandte legte den Standpunkt seiner Regierung dar, bei dem man Wert auf die Aufrechterhaltung des Friedens auf dem Balkan lege und im Falle eines Krieges gegen Rumänien die volle Verantwortung Ungarn übertrage; man sei bereit, die Gebietsrevision zusammen mit Italien zu dis­kutieren, soweit Ungarn den Wunsch der Achsenmächte berücksichtige; Csáky betonte, daß die ungarische Regierung ihre Ansprüche gegenüber Rumänien im Einklang mit Deutschland zu verwirklichen wünsche. 272 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenmini­ster Der Gesandte legte dem jugoslawischen Außenminister jene Voraussetzun­gen dar, die zu einer Einmischung Ungarns gegen Rumänien führen wür­den, und bemerkte, daß er die Lage für schwerwiegend halte, weil von ru­mänischer Seite nichts geschehen sei, um die Differenzen durch direkte Ver­handlungen beizulegen; Cincar-Markovic erwiderte, daß er die Vermitt­lungsversuche weiter fortsetzen werde^ die Hauptschwierigkeiten, unga­risch-rumänische Gespräche einzuleiten, sehe er in der fortdauernden ru­mänischen Regierungskrise. 273 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Moskau an den Außenmini­ster Bezüglich des Dokuments Nr. 159 teilte Molotow mit. daß er die Über­gabe der Csángó-Gemeinden der Bukowina auch weiterhin nicht für be­rechtigt halte, aber auf die wiederholte ungarische Bitte hin habe er die Weisung ausgegeben, die Frage im Detail zu überprüfen. 274 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Bei der Darstellung seiner Informationen über den Krieg gegen England und über die deutsch-sowjetischen Beziehungen gibt der Gesandte seiner Meinung Ausdruck, daß man sich davor hüten müsse, sowohl in offiziellen als auch in Pressemeldungen die Aufrichtigkeit der sowjetisch-deutschen Beziehungen in Zweifel zu ziehen. 275 Brief des ungarischen Gesandten in Berlin an den Leiter der politischen Abtei­lung im Außenministerium Unter Hinweis auf seine früheren Berichte, in denen er Hitlers Standpunkt im Zusammenhang mit der Slowakei dargelegt habe, gibt der Gesandte sei­ner Meinung Ausdruck, daß es keine Anzeichen für eine Änderung dieses Standpunktes gebe. 277 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister In Verbindung mit dem Dokument Nr. 164 macht der Gesandte den Vor­schlag, daß die ungarische Regierung im Hinblick auf die bevorstehenden Verhandlungen in irgendeiner Form ihre Absicht zur Zusammenarbeit mit Deutschland ausdrücken solle; am meisten halte er dafür Botschaften des Reichsverwesers oder eine Regierungsdeklaration geeignet. 279 Bericht des ungarischen Militärattaches in Berlin an den Generalstabschef Der Militârattaché legt ausführlich seine Auffassung von Ungarns Situa­tion nach der Abtretung Bessarabiens an die Sowjetunion dar; aufgrund der Analyse der deutschen Kriegsziele, der sowjetisch-deutschen Beziehun­1311

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