Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Iratok - V. Magyarország belépése a Szovjetunió elleni háborúba (1941. április 10.—1941. június 28.)

leges összeütközések elkerülése céljából kívánatos volna, hogy terület közigazga­tását arra hivatott szervezet vegye kezébe. Tudatában vagyunk annak, hogy né­met kormány terület magyar katonai megszállását egyelőre nem tartja kívánatos­nak. Jelenlegi német katonai megszállás ideiglenes fenntartása mellett legjobb volna ha szakképzett közigazgatási tisztviselőket küldhetnénk be Bánságba, kik igénybevehető helyi tényezők közreműködésével közigazgatást különösen és első­sorban magyarlakta területeken megszerveznék. Kérem iparkodjék, ehhez német kormány hozzájárulását és megfelelő intéz­kedését kieszközölni." 3 Küm. res. pol. 1941—27—274. Fogalmazvány. 11 3 Ugyanebben a tárgyban május 10-én Vörnle külügyminiszter-helyettes a következő feljegy­zést juttatta el a budapesti német követhez: „Das Königlich Ungarische Ministerium des Äussern beehrt sich der Deutschen Gesandt­schaft zur Kenntnis zu bringen, dass nach den eingegangenen authentischen Nachrichten im ehemals jugoslawischen Teil des Banates die unsichere Lage sich dauernd zuspitzt und sehr unerwünschte Folgen zeitigt. Zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit scheint die gegenwärtige Zahl der deutschen Besatzungstruppen nicht auszureichen. Die Lage der beträchtlichen ungari­schen Volksgruppe wird noch durch die diskriminatorische Massnahme erschwert, dass sie ihre Waffen abliefern musste, die Serben jedoch ihre Waffen behalten durften. Ortsfremde und unbekannte Zivilpersonen haben in den Gemeinden vielfach die Exekuti­ve übernommen, und es kann nicht ermittelt werden, wer und auf welcher Rechtsgrundlage sie hiermit beauftragt hatte. Diese neue Verwaltung besteuert die Einwohner sehr stark, die Bestim­mung der erhobenen Beträge bleibt aber unbekannt. Die geschilderten Verhältnisse führen unter den verschiedenen Elementen der Bevölke­rung zu Reibereien, die auch verhängnisvolle Folgen hervorrufen könnten. Um solchen Aus­einandersetzungen rechtzeitig vorzubeugen, wäre es nach Ansicht der Königlich Ungarischen Regierung erwünscht, dass die Verwaltung des fraglichen Gebietes einem dazu berufenen Appa­rat übergeben werde. Das Königlich Ungarische Ministerium des Äussern ist sich darüber im Klaren, dass die Deutsche Reichsregierung zur Zeit eine Besetzung des Banates durch ungarische Truppen nicht für wünschenswert erachtet. Bei der Aufrechterhaltung der provisorischen deutschen Besetzung erscheint es daher am Zweckmässigsten, wenn fachgebildete ungarische Verwaltungsbeamte nach dem Banat entsandt werden würden, um unter Mitwirkung der in Betracht kommenden örtlichen Faktoren die Verwaltung dieses Gebietes, insbesondere und vor allem der durch Un­garn bewohnten Teile aufzubauen. Das Königlich Ungarische Ministerium des Äussern beehrt sich die Deutsche Gesandt­schaft zu ersuchen Vorstehendes der deutschen Reichsregierung zur Kenntnis zu bringen und auch ihrerseits für die Annahme der vorgeschlagenen Lösung gefalligst eintreten zu wollen." (Küm. res. pol. 1941—27—275.) 1111

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