Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 4. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

317. 31. 8. 1939 Berlin 318. 3. 8. 1939 Bukarest 319. 31. 8. 1939 Bukarest 320. 31. 8. 1939 Bukarest 321. 31. 8. 1939 Bukarest 322. 31. 8. 1939 Rom 323. 31. 8. 1939 Budapest 324. 31. 8. 1939 Rom 325. 31. 8. 1939 Warschau beanstandeten Pressenachrichten gehörten vor allem der Artikel »Aus Warschau« im Pester Lloyd vom 29. August, die Nemzeti Újság vom 27. August und Nemzetőr vom 28. August. Telefonisch übermitteltes Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesand­ten in Berlin ah den Außenminister Sztójay nimmt an, daß die deutsche Regierung einen Vorwand sucht, um an die ungarische Regierung Forderungen stellen zu kön­nen; er schlägt vor, Außenminister Csáky soll Ribbentrop eine Bot­schaft mit einer freundschaftlichen Geste übersenden. Telefonisch übermitteltes Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesand­ten in Bukarest an den Außenminister Der Gesandte teilt mit, daß er dem rumänischen Außenminister den Vertragsentwurf für ein Minderheitenschutzabkommen übergeben und die Anweisung aus Aktenstück Nr. 312 ausgeführt habe. Telefonisch übermitteltes Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesand­ten in Bukarest an den Außenminister Fortsetzung des Aktenstückes Nr. 318. Der Gesandte hat Gafencus Frage, ob die ungarische Regierung bereit wäre, für das Minder­heitenschutzabkommen als Gegenleistung einen Nichtangriffspakt abzuschließen, verneint. Telefonisch übermitteltes Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesand­ten in Bukarest an den Außenminister Fortsetzung des Aktenstückes Nr. 319. Gafencu teilt mit, er fertige zu dem Vertragsentwurf der ungarischen Regierung einen Gegen­entwurf an, in dem in Form einer gegenseitigen Erklärung ein Nichtangriffspassus enthalten sein werde; den Abschluß des Ab­kommens aber halte er nur gemeinsam mit Jugoslawien für möglich. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außenminister Nach Meinung des Gesandten müßte die ungarische Regierung, falls ihr kein Gegenvorschlag, der eine Nichtangriffserklärung ent­hält, unterbreitet werden soll, offiziell erklären, daß dieser Vor­schlag eine neue Ablehnung erfahren werde. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außen­minister Nach Meinung des italienischen Außenministeriuins sei der Krieg nur dann zu vermeiden, wenn sich Hitler mit der Erfüllung seiner ursprünglichen Forderungen zufrieden geben würde. Chiffre-Telegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Belgrad Der Außenminister teilt zur Kenntnisnahme mit, daß er der rumä­nischen Regierung einen Vertragsentwurf für ein Minderheiten­schutzabkommen habe überreichen lassen; ein ähnliches Abkom­men mit Jugoslawien abzuschließen, beabsichtige er nicht. Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister In Rom sind Maßnahmen für die Kriegsvorbereitung getroffen wor­den; zwischen Rom und Berlin und zwischen Rom und London laufen Vermittlungsaktionen; die Abhaltung einer Konferenz der Großmächte ist zweifelhaft, der Ausbruch des Krieges steht unmittel­bar bevor; es ist nicht wahrscheinlich, daß Italien sofort in den Krieg eintritt. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außenminister Graf Szembek erklärt, die Tatsache, daß die ungarische Presse die amtliche polnische Mitteilung zu den deutschen Verleumdungen 862

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