Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 4. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

214. 4. 7. 1939 Warschau 215. 5. 7. 1939 Budapest 216. 6. 7. 1939 Rom 217. 6. 7. 1939 Warschau 218. 7. 7. 1939 Rom 219. 7. 7. 1939 Rom 220. 10. 7. 1939 Rom Note nicht bemüht, beruhigend zu wirken, aber aus seiner Haltung habe Bonnet den Eindruck gewinnen können, die Gefahr einer Aktion gegen Polen in naher Zukunft bestehe nicht. Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außen­minister Unter Berufung auf die Verletzung der Rechte der deutschen Minderheit meinte der deutsche Botschafter in Warschau im Verlaufe eines Gesprächs, die polnische Regierung provoziere ab­sichtlich einen bewaffneten Konflikt: die Vorstellungen des Gesand­ten, die deutsch —polnischen Beziehungen vorübergehend durch wirtschaftliche Konzessionen Polens zu regeln, hält der deutsche Botschafter für undurchführbar; aus dem Gespräch hat der Ge­sandte den Eindruck gewonnen, die derzeitigen deutsch —pol­nischen Beziehungen würden keine Möglichkeit zur Behebung der Spannungen bieten; die deutsch —polnische Spannung könne nur gemildert werden, wenn sich die zwischen den Westmächten und Deutschland bestehenden Gegensätze überbrücken ließen. Brief des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Rom Der Gesandte wird angewiesen, unter Berufung auf das deutsch — italienische Konsultationsabkommen Ciano zu ersuchen, bei Ver­handlungen, die auf einen Kriegsausbruch schließen lassen, auch Ungarns Situation zu klären; die ungarische Regierung möchte als Gegengewicht und ständige Drohung gegen Jugoslawien und Rumänien neutral bleiben, zumindest solange die Haltung dieser Staaten nicht entschieden ist. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außen­minister Ciano hält die Bildung eines südosteuropäischen neutralen Blockes für ausgeschlossen; Rumänien gegenüber empfiehlt er eine ab­weisende Haltung und rät auch nicht zu einem ungarisch —jugo­slawischen Übereinkommen; das Memorandum für die englische Regierung könnte seiner Meinung nach den Anschein erwecken, als würde sich die ungarische Regierung an England wenden. Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außen­minister Im Zusammenhang mit der Danzig-Frage erklärt Graf Szembek, sobald Polen seine Unabhängigkeit bedroht sehe, werden England und Frankreich sofort bewaffnete Hilfe leisten; Verhandlungen mit der deutschen Regierung hält er nicht für zweckmäßig, denn dabei würden lediglich neue deutsche Ansprüche erhoben werden; er hält den Krieg für unvermeidbar, denn seiner Meinung nach könne England nicht zulassen, daß Deutschland den Staaten in Ost­europa wirtschaftlich und politisch seinen Einfluß aufzwinge. Chiffre-Telegramm des Außenministers an den ungarischen Gesand­ten in Rom Als Antwort auf das Aktenstück Nr. 216 teilt der Außenminister mit, das deutsche Außenministerium habe von der offiziellen Übersendung des Memorandums an die englische Regierung Kennt­nis genommen. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außen­minister Nach Mussolinis Ansicht sollten die englisch —ungarischen Beziehun­gen gelockert werden. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außen­minister Ciano hat die Mitteilungen aus Aktenstück Nr. 218 zur Kenntnis 54 A második világháború kitörése 849

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