Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet
Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata
und französische n Botschafter teilten der deutschen Regierung in " Noten mit, daß ihre Regierung die juristische Grundlage der Einverleibung des tschechischen und mährischen Gebietes nicht anerkenne. 498. 18. 3. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in London Über die bulgarische Gesandtschaft in London sei eine Information nach Berlin gelangt, nach welcher sich der ungarische Gesandte allzu sehr über die Ungarn von Deutschland drohende Gefahr ängstige. Der Außenminister macht den Gesandten darauf aufmerksam, er müsse auch den Schein dieses Umstandes vermeiden. 499. 18. 3. 1939 Tagesbericht über die Unterredung des amerikanischen Gesandten in Budapest Budapest Montgomery mit Vörnle , dem ständigen Stellvertreter des ungarischen Außenministers Montgomery hätte sich danach erkundigt, ob die Besetzung der Karpatoukraine auf Grund einer vorausgehenden deutschen Zustimmung geschehen sei. Vörnle hätte betont, daß die Deutschen mit der Aktion übereinstimmten, daß es aber nicht zum Abschluß eines Vertrags gekommen sei. Montgomery hätte auseinandergesetzt, daß der Krieg unvermeidlich sei, die Vereinigten Staaten bereits den wirtschaftlichen Krieg begonnen und die Neutralitätsresolution abgeändert hätten. 500. 18. 3. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister London Die englischen offiziellen Kreise und die Öffentlichkeit erkannten, wenn auch langsam, die Berechtigung des Anspruchs Ungarns auf die Karpatoukraine an, worin der Gesandte indirekt auch englische Interessen erblickte. Die Besetzung der Slowakei und Böhmens sei in England mit Befremden aufgenommen worden, die englische und die französische Regierung hätten auch in Berlin protestiert. Der Karpatoukraine wegen sei nicht protestiert worden. 501. 19. 3. 1939 Bericht des Leiters der ungarischen auswärtigen Vertretung beim VölkerGenf bund an den Außenminister Die deutsche Regierung hätte die Besetzung der Tschechoslowakei beim Völkerbund nicht angemeldet, obwohl die Tschechoslowakei Mitglied desselben war. Anläßlich der Besetzung Österreichs sei es zur Anmeldung gekommen. Nach Ansicht des deutschen Generalkonsuls in Genf sei das Sekretariat des Völkerbundes keine Regierung, hätte aber aus den deutschen Noten, die an die verschiedenen Regierungen ergangen waren, von den Tatsachen Kenntnis erlangen können. Der deutsche Gewaltakt hätte eine allgemeine Entrüstung ausgelöst, Deutschland seine Glaubwürdigkeit eingebüßt, und die Haltung Háchas würde verurteilt. 502. 19. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in London an den AußenLondon minister Sargent hätte sich danach erkundigt, wie sich Ungarn verhalten würde, wenn die Deutschen Rumänien angriffen. Der Gesandte hätte eine offizielle Antwort vermieden. Sargent halte es vom Gesichtspunkt der künftigen Beurteilung Ungarns für wichtig, ob Ungarn den Durchmarsch der Deutschen auf ungarischem Gebiet zuläßt, mithält, protestiert oder — wenn auch aussichtslos — Widerstand leistet. 503. 19. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den AußenRom minister Der rumänische Gesandte hoffe, daß das Ansuchen seiner Regierung in bezug auf einige rumänische Gemeinden und die Übergabe der Eisenbahnlinie erfüllt werde. Die internationale Lage lasse die polnischungarisch-rumänischen guten Beziehungen wünschenswert erscheinen. 799