Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

480. 17. 3. 1939 Budapest 479. 17. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außen­Belgrad minister Nach einer Mitteilung des Generalsekretärs im jugoslawischen Außen­ministerium beabsichtigten die Jugoslawen, bei den Rumänen zu intervenieren, damit Komplikationen vermieden werden; er halte aber auch eine Kontrolle von Presse und Rundfunk für wichtig, um eine Verschlimmerung der Atmosphäre zu vermeiden. Auch wider­legte er die Nachrichten über die Unruhenin Zagreb und die militärischen Maßnahmen an der nördlichen Grenze. Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Warschau Nach einer Information des polnischen Generalstabschefs beabsich­tige man die Eisenbahnlinie von Kőrösmező mit Hilfe eines Bataillons in Besitz zu nehmen. Der Gesandte möge Beck wissen lassen, daß die polnische Intervention der ungarisch-polnischen Freundschaft schadet. Nach Bukarester Nachrichten bereite sich Polen unter dem Einfluß der rumänischen Regierung auf die Intervention vor; den Informatio­nen gemäß sporne Polen die Rumänen gegen Ungarn an. Die ungari­schen Truppen hätten den Befehl erhalten, die ganze Karpatoukraine zu besetzen und würden diesen Befehl auch ausführen. Der Außen­minister sei bereit, über die rumänischen Ansprüche zu unterhandeln; wenn sich aber die Rumänen nicht entsprechend verhielten, würden sie es mit der ungarischen Armee zu tun bekommen, was Folgen von großer Tragweite nach sich ziehen könnte. 481. 17. 3. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Berlin In bezug auf die Karpatoukraine liege weder mit den Rumänen, noch mit den Polen ein Ubereinkommen vor. Beck hätte gebeten, daß die Eisenbahnlinie von Kőrösmező und die von Rumänen besiedelten Gemeinden Rumänien überlassen werden. Der Außenminister sei zu Verhandlungen über rumänische lokale Interessen bereit, jedoch ohne alle Pressionen; sollte Rumänien etwas mit Gewalt zu erreichen ver­suchen, würde es mit der ungarischen Armee zu tun bekommen. Rumänien rechnete mit polnischer Hilfe. Der Außenminister hätte die Polen in aller Freundschaft darauf aufmerksam gemacht, daß eine Einmischung ihrerseits die ungarisch-polnische Freundschaft ge­fährdete. 482. 17. 3. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Bukarest Der Gesandte möge Gafencu mitteilen, der ungarische Außenminister sei bereit, sich nach Besetzung der ganzen Karpatoukraine verständ­nisvoll mit den berechtigten Ansprüchen Rumäniens zu beschäftigen. Der Gesandte möge Gafencu den persönlichen Dank des Außen­ministers für dessen bisherige verständnisvolle Haltung übermitteln, und ihn beruhigen, daß die ungarischen Truppen die rumänische Grenze im höchsten Maße respektierten. 483. 17. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außen­Bukarest minister Aus den Mitteilungen des polnischen Gesandten in Bukarest geht hervor, daß Polen tatsächlich die Rumänen zu bestimmen trachtete, das von ihnen beanspruchte Gebiet sofort zu besetzen. Der Unter­schied zwischen der vom rumänischen Gesandten in Budapest be­zeichneten Grenzlinie und der, die Gafencu mitteilte, beruhe nach dem polnischen Gesandten auf einem Irrtum des rumänischen Ge­sandten in Budapest. 484. 17. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außen­Bukarest minister Infolge der ohne jede Information ergriffenen militärischen Maß­796

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