Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

4. 1. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Budapest Rom Der Gesandte möge die Ursache ermitteln, weshalb der italienische Außenminister so sehr auf den Beitritt Ungarns zum Antikomintern­pakt dränge. ). 4. 1. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Rom Nach der Meldung des ungarischen provisorischen Geschäftsträgers in London würde Chamberlain anläßlich der Unterhandlungen in Rom eventuell auch die wirtschaftliche Unterstützung Ungarns zur Sprache bringen. Sollte das nicht der Fall sein, so wäre es erwünscht, daß die italienische Regierung Chamberlain die Frage aufwürfe. Der Außen­minister weist den Gesandten an, die Initiative zu ergreifen. >. 4. 1. 1939 Bericht des provisorischen Amtsleiters beim ungarischen Konsulat in Bratislava Bratislava an den Außenminister Der Amtsleiter berichtet über die antiungarische und auf eine Revision des Wiener Schiedsspruches gerichtete Propaganda in der Slowakei; über die Angriffe Durcanskys; über den Vorfall von Nagysurány und seine die Lage verschlimmernde Wirkung, ferner über Demonstratio­nen. Mittelpunkt der Propaganda sei Nyitra, leitender, treibender Geist Prag, aber hauptsächlich Berlin. Die Deutschen seien bestrebt, die Slowakei vollständig ihrem Einfluß unterzuordnen und wollten eine ungarisch-slowakische Annäherung verhindern. 5. 1. 1939 Brief des Außenministers an den Leiter der ungarischen Vertretung beim Budapest Völkerbund Der Außenminister erkundigt sich, mit welchen Folgen der Austritt Ungarns aus dem Völkerbund voraussichtlich verbunden sei. 5. 1. 1939 Aufzeichnung über die telephonische Mitteilung des ungarischen provi­Budapest sorischen Geschäftsträgers in Prag Der Geschäftsträger teilt die Antwortnote der tschechoslowakischen Regierung mit. Dieser Note nach hätte der Vorfall in Nagysurány das tschechische Volk in höchstem Grad aufgebracht; die ungarische Regierung werde ersucht, sie möge im Interesse einer freundschaftli­chen Zusammenarbeit für die Ruhe an der auf Grund des Wiener Schiedsspruches festgesetzten Grenzlinie sorgen. 6. 1. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Prag Der Gesandte möge unverzüglich dem tschechoslowakischen Außen­minister mitteilen, daß reguläre tschechoslowakische Truppen im Verein mit ukrainischen Freischärlern Munkács angegriffen hätten. Der Außenminister wälze die Verantwortung auf die tschechoslowa­kische Regierung. 6. 1. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Berlin Was den tschechoslowakischen Angriff auf Munkács betrifft, wälze die ungarische Regierung die Verantwortung auf die tschechoslowa­kische Regierung. 6. 1. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Budapest Berlin Der Außenminister ersucht den Gesandten, die deutsche Regierung möge die tschechoslowakische Regierung darauf aufmerksam machen, daß ein wiederholter Angriff auf Munkács ernste Folgen nach sich ziehen könne, man möge die nötigen Vorkehrungen zur Verhinderung ähnlicher Vorfälle treffen. 48 Magyarország külpolitikája 753

Next

/
Thumbnails
Contents