Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

Bündnissystems Frankreichs im Osten würde sich positiv auf die englisch —französische Zusammenarbeit auswirken. Die Aussichten einer Annäherung an Deutschland seien schwächer geworden, doch weist der Plan der deutsch — französischen Friedensdeklaration darauf hin, daß Annäherungstendenzen auch weiterhin bestehen. 24. 11. 1938 Bericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister London Der rumänische König Karl hätte anläßlich seines Londoner Besuchs mit einer größeren Anleihe gerechnet. Die Engländer jedoch, die ihre mitteleuropäische Lage infolge der mittel- und osteuropäischen Ex­pansionspolitik Deutschlands für unsicher halten, sind vorsichtig und machten die Anleihen nicht flüssig. Sie hätten auch die der Tschecho­slowakei gewährte Anleihe von 10 Millionen Pfund bereut, da sie dadurch Deutschland indirekt einen Dienst erwiesen hatten. 25. 11. 1938 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Warschau an den Warschau Außenminister Nach der Ansicht Becks käme die Frage der Sicherung der tschechoslowakischen Grenzen bald zur Sprache. Die französische Regierung hätte sich erkundigt, welche Haltung Polen einzunehmen gedächte. Beck wünsche vor seiner Entscheidung den Standpunkt der ungarischen Regierung zu kennen. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außenminister Der deutsche Botschafter in Warschau ersuchte Beck, dieser möge die ungarische Regierung an einer militärischen Aktion in der Karpato­ukraine verhindern. Beck leistete diesem Ansuchen nicht Folge. 25. 11. 1938 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Warschau an den Warschau Außenminister Der Gesandte meldet, er hätte in seinem Gespräch mit dem Kabinetts­chef des polnischen Außenministers und dem Leiter der politischen Abteilung im polnischen Außenministerium seine auf die Karpato­ukraine bezüglichen und der veränderten Lage entsprechenden Ideen dargelegt. Beide suchten jedoch der Unterredung auszuweichen und bezeichneten die weitere polnisch —ungarische Zusammenarbeit als ungewiß. Der Generalstabschef der polnischen Armee betrachtet die karpatoukrainische Angelegenheit für noch nicht endgültig verloren. 25. 11. 1938 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Prag an den Außen­Prag minister Der Prager Presse gemäß hätten sich die ungarisch—deutschen Be­ziehungen wegen der Karpatoukraine verschlechtert. Vom Gesichts­punkt der Balkanpolitik Deutschlands hätte Ungarn seine bisherige Bedeutung eingebüßt. Die deutsche Regierung wünsche sich haupt­sächlich auf Rumänien und Jugoslawien zu stützen. 25. 11. 1938 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Prag an den Außen­Prag minister Der italienische Konsul in Pozsony sei in die Karpatoukraine entsandt worden, um die Lage zu studieren. Den Nachrichten gemäß halte sich auch der erste Sekretär der deutschen Gesandtschaft in Prag in der Karpatoukraine auf. 25. 11. 1938 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Warschau Der Außenminister teilte dem polnischen Gesandten in Budapest seine persönliche Ansicht über die Karpatoukraine mit, nach welcher diese Frage gegenwärtig nicht gelöst werden könne; man gedenke aber die Aktion auf dem Wege der Presse, des Rundfunks und mit Hilfe geeigneter Männer fortzusetzen. Die Grenzen der Tschechoslowakei könnten nicht garantiert werden. Kánya betonte, . 25. 11. 1938 Warschau 47 Magyarország külpolitikája 737

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