Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 2. kötet

Függelék - VI. Inhalt der Aktenstücke

392. 25. 9. 1938 London 393. 26. 9. 1938 Budapest 394. 26. 9. 1938 Budapest denn die Aufhebung der Verträge hätte keinerlei Einfluß auf die Ereignisse. 391. 24. 9. 1938 Bericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister London Der Gesandte hat Lord Halifax den Standpunkt der ungarischen Regierung zur Frage der in der Tschechoslowakei lebenden unga­rischen Minderheit dargelegt. Der englische Außenminister hat in erster Linie die Lösung der sudetendeutschen Frage als seine Aufgabe betrachtet; er rät der ungarischen Regierung zu Ruhe und Geduld. Die ungarische Frage werde nicht als nebensächlich be­trachtet, man halte sie im Auge und werde sich zu gegebener Zeit mit ihr beschäftigen. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister Lord Halifax hat in einem offiziellen Brief mitgeteilt, daß die Forderungen der ungarischen Regierung nicht akzeptiert werden; eine sofortige Lösung der Frage durch eine direkte Aktion sei nicht angebracht; im geeigneten Augenblick werde er sich mit den For­derungen der ungarischen Regierung beschäftigen. Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Warschau Ungarn stellt den Warenverkehr nach der Tschechoslowakei ein. Der Personenverkehr bleibt zunächst unverändert. Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Warschau Wie Nachrichten besagen, zeigen sich in Paris und London Anzei­chen zur Befriedigung der ungarischen Forderungen auf die von Ungarn bewohnten Gebiete der Tschechoslowakei, die Schaffung eines ungarisch —polnischen Korridors dagegen scheint auf Wider­stand zu stoßen. Die ungarische Regierung beharrt auf ihrem Stand­punkt und ersucht auch die polnische Regierung darum. Gegebenen­falls schlägt sie für die Karpatoukraine ein gemeinsames militä­risches Vorgehen vor. 395. 26. 9. 1938 Tagesbericht über das Telefongespräch zwischen dem Leiter des Kabi­Budapest nettbüros des Außenministers, Csáky und dem ungarischen Gesandten in Prag Der tschechoslowakische Außenminister Krofta hat Informationen über die Regierungsdeklaration gegeben: das Wesen der Erklärung von Benes bestehe darin, daß innerhalb des Rahmens der Tschecho­slowakei alle Nationalitäten die gleiche Behandlung erfahren. Die tschechoslowakische Regierung sei bereit, mit der ungarischen Regierung freundschaftliche Verhandlungen zu beginnen. 396. 26. 9. 1938 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Belgrad Außenminister Nach einer Mitteilung des jugoslawischen Generalsekretärs des Äußeren würde es die Lage des Ministerpräsidenten weitgehend erleichtern, wenn von ungarischer Seite keine Revisionsforderungen an Jugoslawien gestellt würden und maßgebliche ungarische Persön­lichkeiten sich dahingehend äußerten, daß Ungarn keine Gebiets­ansprüche an Jugoslawien habe. Der rumänische Außenminister hat mit Jugoslawien einen gemeinsamen Protest gegen die ungari­schen Ansprüche auf die Slowakei angeregt. In seiner Antwort habe der jugoslawische Ministerpräsident die Rückgliederung der entlang der Grenze lebenden Ungarn als berechtigt bezeichnet. Die rumänische Regierung werde ihr Einverständnis zum Durchzug sowjetischer Truppen durch Rumänien nicht geben; der General­sekretär dementierte Nachrichten, wonach Belgrad und Bukarest in bezug auf die Tschechoslowakei das Bündnis der Kleinen Enteilte 63 A müncheni egyezmény létrejötte 993

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