Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 2. kötet

Függelék - VI. Inhalt der Aktenstücke

379. 22. 9. 1938 London 380. 22. 9. 1938 Budapest 381. 22. 9. 1938 Warschau 382. 22. 9. 1938 Rom 383. 22. 9. 1938. Budapest 384. 22. 9. 1938 London 385. 22. 9. 1938 Belgrad Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in London an den Außen­minister Der polnische Botschafter hat im Foreign Office ein Memorandum überreicht, in dem die polnische Regierung für die von Polen und von Ungarn bewohnten Gebiete die gleiche Behandlung fordert, wie sie den von Sudetendeutschen bewohnten Gebieten zuteil wird. Der englische Außenminister hat, ähnlich seiner Antwort an Ungarn, zu ruhiger und friedlicher Haltung aufgefordert. Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Rom Der Gesandte wird angewiesen, der italienischen Regierung für ihre Unterstützung zu danken und mitzuteilen, daß die ungarische Regierung, da die tschechoslowakische Regierung den englisch — französischen Vorschlag zur Lösung der sudetendeutschen Frage angenommen hat, ohne jede Verhandlung die Rückgliederung der von Ungarn bewohnten Gebiete wünsche; den Slowaken und Karpatoukrainern wird absolute Selbstbestimmung zugesichert. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außenminister Der polnische Außenminister hat den polnischen Gesandten in Prag und den Generalkonsul in Pozsony angewiesen, den slowaki­schen Führern darzulegen, endlich über ihren Anschluß an Ungarn zu entscheiden. Telefonisch übermitteltes Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Der Gesandte hat Ciano den Inhalt der in Aktenstück Nr. 378 ent­haltenen, der tschechoslowakischen Regierung übersandten Note mitgeteilt; Mussolini und Ciano haben sich mit der ungarischen Regierung solidarisch erklärt; sie empfehlen ein entschlossenes Auftreten, verweisen aber darauf, daß vor der Aktion im Hinblick an Jugoslawien und Rumänien Vorsicht geboten sei; Rumänien denke an eine Intervention; Stojadinovic verhalte sich ruhig. Tagesbericht über das Telefongespräch zwischen dem Leiter des Kabi­nettbüros des Außenministers, Csáky und dem ungarischen Gesandten in London Auf eine Anfrage des englischen Außenministeriums hin ersucht der ungarische Gesandte in London um Information, ob die der tschechoslowakischen Regierung überreichte ungarische Note allein auf solchen im Ausland erschienenen Pressenachrichten beruhe, die besagen, in der Tschechoslowakei werde nicht mit allen Nationali­täten in der gleichen Weise vorgegangen werden; weiterhin, ob es stimme, daß die ungarische Regierung entlang der tschechoslowa­kischen Grenze stärkere Truppenzusammenziehungen angeordnet habe. Csáky antwortet, die Informationen stammten nicht nur aus der Presse, sondern aus anderen zuverlässigen Quellen; die Truppenzusammenziehungen seien lediglich Schutzmaßnahmen entlang der tschechoslowakischen Grenze. Bericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister Der Gesandte hat Sargent die an die tschechoslowakische Regierung gerichtete Note der ungarischen Regierung überreicht (Aktenstück Nr. 378). Sargent ist der Meinung, die Note stehe im Gegensatz zu der von Lord Halifax erbetenen Haltung und erklärt, sie würde die Lage nur erschweren, genau so wie die Truppenzusammenzie­hungen an der Grenze. Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Stojadinovic hat die Tatsache, daß das Abkommen von Bled in ungarisch —jugoslawischer Hinsicht als endgültig anerkannt worden 991

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