Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 2. kötet

Függelék - VI. Inhalt der Aktenstücke

182. 8. 5. 1938 Rom 183. 8. 5. 1938 Bukarest 184. 9. 5. 1938 Warschau 185. 9. 5. 1938 Warschau 186. 9. 5. 1938 Warschau zu bringen, wieweit Nachrichten zutreffen, die besagen, Hitler und Mussolini hätten sich dahingehend geinigt, daß der Donauraum zur Interessensphäre Deutschlands, der Balkan dagegen zum Interessenbereich Italiens gehöre. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außen­minister Ribbentrop erklärte, die im Toast ausgesprochene Unverletzbarkeit der Grenzen beziehe sich, mit Ausnahme der Tschechoslowakei, auf alle Nachbarstaaten. Er wiederholte Hitlers Versprechen, daß er im Hinblick auf Bratislava gegeben hat. Er bezeichnete die deutsch —italienischen und die deutsch —ungarischen Beziehun­gen als ausgezeichnet. Bericht des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außenminister Am ersten Tag der Konferenz von Sinaia waren alle Teilnehmer dagegen, daß Ungarn in der Minderheitenfrage nur mit Jugoslawien und Rumänien verhandele. Stojadinovic, der zuvor vom italieni­schen Gesandten beeinflußt worden war, trat für den ungarischen Standpunkt ein, dem sich nach einigem Schwanken auch Rumänien anschloß. Nach der Isolierung der Tschechoslowakei ist die Möglich­keit gegeben, zu parallelen Verhandlungen mit Bukarest und Belgrad überzugehen. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in W /arschau an den A ußenminister Die polnische Regierung hat der rumänischen Regierung emp­fohlen, in der Minderheitenfrage möglichst schnell mit Ungarn zu einer Einigung zu kommen. Der rumänische Außenminister soll darauf geantwortet haben, er werde versuchen, im Sinne der Be­schlüsse von Sinaia mit Ungarn ein gesondertes Abkommen abzu­schließen. Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außenmi­nister Hitler hat in einem Gespräch mit dem polnischen Botschafter in Rom Äußerungen getan, die jede Besorgnis über die deutsch — polnischen Beziehungen zerstreut haben. Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außen­minister Der Gesandte bezeichnete dem Leiter der politischen Abteilung im polnischen Außenministerium, Kobylanski gegenüber das Vorgehen der Deutschen in der tschechoslowakischen Frage als zu langsam. Er fragte, ob es nicht möglich sei, durch polnische Vermittlung das Tempo zu beschleunigen; weiterhin erkundigte er sich, ob zwischen Warschau und Berlin in militärischer Hinsiçht Verbindungen bestünden. 187. 9. 5. 1938 Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außen­Warschau minister Der Gesandte hat den Leiter der politischen Abteilung im polnischen Außenininisterium über den Stand der ungarisch —tschechoslowa­kischen Verbindungen informiert; Kobylanski empfahl, die Beauftragten der ungarischen Regierung sollten nur mit Personen verhandeln, die Hlinkas oder Szidors volles Vertrauen besäßen und von ihnen mit der Führung von Besprechungen beauftragt seien. Die polnische Regierung wirkt auf die Presse mäßigend ein und gestattet es nicht, Forderungen zu betonen, nach denen die von Polen bewohnten Gebiete im Oberland an Polen anzugliedern seien. 957

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