Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 2. kötet

Függelék - VI. Inhalt der Aktenstücke

159. 27. 4. 1938 Bukarest 160. 27. 4. 1938 Warschau 161. 27. 4. 1938 Budapest 162. 28. 4. 1938 London 163. 28. 4. 1938 Berlin 164. 29. 4. 1938 Rom nommen, der in der Minderheitenfrage weitreichenden guten Willen gezeigt habe. Die Weiterführung der Verhandlungen hat er nach Rücksprache mit der tschechoslowakischen Regierung in Aussicht gestellt. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außenminister Der rumänische Außenminister ist nicht bereit, über eine Minder­heitenerklärung zu verhandeln, er wünscht lediglich zu nichts verpflichtende Besprechungen über die ersten beiden Punkte des von ihm überreichten Entwurfs. Der Gesandte erklärt, die Lösung der Frage der Minderheiten in den drei Staaten der Kleinen Entente könne nicht auf einen Nenner gebracht werden. Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außen­minister Der polnische Außenminister und Abteilungsleiter Kobylanski ersuchen um Informationen über die ungarisch—slowakischen Beziehungen, um gemeinsame Aktionen aufeinander abstimmen zu können; Polen möchte die Slowaken in eine tschechenfeindliche Richtung bringen, was auch für Ungarn von gewisser Bedeutung wäre, positive Erfolge aber nur bei intensiven ungarisch—slowa­kischen Beziehungen haben könnte. Der Gesandte teilte mit, daß Ungarn seit Jahren mit dem slowakischen Nationalrat in Verbin­dung stehe. Der Gesandte ersucht um weitere Anweisungen in dieser Angelegenheit. Note der englischen Regierung an die ungarische Regierung Die englische Regierung interessiert sich lebhaft für den Fortschritt der Verhandlungen zwischen Ungarn und den Staaten der Kleinen Entente; im Interesse eines erfolgreichen Verlaufs dieser Verhand­lungen richtet sie auch Noten an die Staaten der Kleinen Entente; sie hofft, daß die ungarische Regierung zur Sicherung des Friedens in Mitteleuropa alle Kraftanstrengungen unternimmt, um zu einer Übereinkunft zu gelangen. Der ungarische Außenminister hat dem englischen Gesandten in Budapest mitgeteilt, daß die Staaten der Kleinen Entente auf einer Einigung auf Grund einer gemeinsa­men Formel bestünden, obwohl die Situation in der Tschecho­lowakei und in den beiden anderen Staaten nicht die gleiche sei. Trotzdem aber würden die Verhandlungen weitergeführt. Bericht des ungarischen Geschäftsträgers in London an den Außen­minister Der Geschäftsträger berichtet seine Informationen über die englisch —französischen Verhandlungen in London. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­minister Hauptgegenstand der Besprechungen zwischen Hitler und Mussolini wird die tschechoslowakische Frage sein. Angeblich soll Hitler für die Unterstützung der italienischen Interessen im Mittel­meer Mussolini darum ersuchen, Englands Desinteressement in der tschechoslowakischen Frage zu sichern. Bericht des ungarischen Militärattaches in Rom an den General­slabschef Der Militärattache berichtet über die Äußerungen des italienischen Generalstabschefs Pariani zum italienisch —englischen und italie­nisch —französischen Verhältnis. Italien möchte zu beiden Staaten bessere Beziehungen herstellen. Mit Frankreich sei dies wegen sei­ner Stellungnahme zur Spanienfrage sehr schwer zu verwirklichen, Solange die tschechoslowakische Frage kein militärisches Problem wird, sind sie weniger daran interessiert; Italien billige Ungarns Gebietserwerbungspläne. 953

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