Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 1. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

51. 26. 2. 1936 Chiffre-Telegramm Außenminister Kányas an den ungarischen Gesand­Budapest ten in Berlin Er bittet über den Gesandten um Informationen über die Wünsche der deutschen Regierung im Zusammenhang mit den bevorstehenden italienisch —ungarisch —österreichischen Verhandlungen; er bittet um Übersendung der deutschen Informationen über Hodzas Belgrader Beratungen. 52. 27. 2. 1936 Bericht des ungarischen Gesandten in W /arschau an den Außenminister Warschau Der österreichische Gesandte hat Außenminister Beck mitgeteilt, daß Österreich an keiner Kombination teilnehmen werde, die einen deutschfeindlichen Schein trägt. 53. 27. 2. 1936 Chiffre-Telegramm Außenminister Kányas an den ungarischen Gesand. Budapest ten in Berlin Er weist den Gesandten an, festzustellen, auf welcher Grundlage Deutschland geneigt sei, mit Österreich einen Modus vivendi zu schaffen. 54. 28. 2. 1936 Tagesbericht über die Besprechung zwischen dem italienischen Gesandten Budapest in Budapest, Colonna und dem ungarischen Außenminister Kánya Colonna berichtet dem Außenminister über die Beratungen in Flo­renz; Berger-Waldenegg betonte, daß, obwohl Österreich gutnach­barliche Beziehungen zur Tschechoslowakei herzustellen wünsche, die Grundlage seiner Außenpolitik unverändert das Römische Pro­tokoll von 19 31' bleibe;Suvich versicherte dem österreichischen Außen­minister, daß die deutsch —italienische Annäherung die Österreich­Politik Italiens nicht verändere; Schuschnigg habe bei den Prager Besprechungen das Hauptgewicht auf wirtschaftliche Fragen gelegt; Starhemberg habe die Habsburg-Restauration in London als nicht aktuell bezeichnet; nach Berger-Waldeneggs Ansicht habe die Kündi­gung des deutsch —österreichischen Presseabkommens durch Berlin das Verhältnis der beiden Staaten zueinander erschwert; Suvich habe Berger-Waldenegg anstelle einer Annäherung an die Tschechoslowa­kei, eine Annäherung an Jugoslawien geraten. 55. 29. 2. 1936 Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Rom Der Gesandtschaftsrat Jacomöni verliest Villani die Aufzeichnungen über die Beratungen von Florenz; das Verhältnis zwischen Österreich und Italien wird unverändert durch das Römische Protokoll von 1934 bestimmt; ohne Teilnahme Italiens können die mitteleuropäi­schen Fragen nicht gelöst werden; auf Grund des verbesserten deutsch —italienischen Verhältnisses will sich die italienische Regie­rung für eine Schlichtung der deutsch —österreichischen Gegensätze einsetzen; von den Staaten der Kleinen Entente soll sich Österreich Jugoslawien annähern. 56. 29. 2. 1936 Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­Berlin minister Nach Neuraths Mitteilung hat die deutsche Regierung die Vorbe­dingungen für ein eventuelles Übereinkommen mit Österreich noch nicht ausgearbeitet; wegen der internationalen Lage schließe sich Deutschland nicht dem Römischen Pakt an, sondern könne sich dieser Gruppe nur ohne Aufsehen zu erregen, nähern; Hodzas Bel­grader Besprechungen messen sie keine ernsthafte Bedeutung bei. 57. 1. 3. 1936 Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Belgrad Hodzas Pläne zur wirtschaftlichen Organisierung des Donauraumes hat Stojadinovic unter der Voraussetzung angenommen, daß sie weder gegen Deutschland noch gegen Italien gerichtet sind; unter den gegebenen internationalen Verhältnissen ist Jugoslawien nicht geneigt, sich einem mitteleuropäischen gegenseitigen Beistandspakt anzuschließen; am Schutz der österreichischen Unabhängigkeit ist 768.

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