Papp Izabella: Görög kereskedők a Jászkunságban - Jász-Nagykun-Szolnok Megyei Levéltár Közleményei 6. (Szolnok, 2004)

Ihre im Handel erreichte führende Rolle wurde vom Ende des 18. Jahrhunderts an von den mit immer größeren Zahl ankommenden jüdischen Händlern gefährdet. Der Jazygkumanische Bezirk unterstützte gegen sie eindeutig die Griechen und durch ihren gemeinsamen Auftritt wurde der Einzug der Juden bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts verhindert. Infolge der immer wenigeren Anzahl der Griechen und der Verminderung ihrer wirtschaftlichen Kraft wurde auch auf diesem Gebiet der wirtschaftliche Wechsel durchgeführt: die Stelle und die Rolle der Griechen wurden von den jüdischen Händlern übernommen. Die früher sich in Jazygkumanien angesiedelten Griechen wurden im Laufe der Zeit in vollem Maße zu Madjaren. Viele zogen von dieser Gegend um, einige Familien verstarben. Es blieben relativ wenige sehbare Andenken ihres ehemaligen Daseins bewahren, das wichtigste davon ist die griechische Kirche von Karcag. Daneben gibt es bloß einige kirchliche Gegenstände und Grabmäler in den Friedhöfen, die immer noch die Erinnerung an die jazygkumanischen Griechen bewahren. Aber das schriftliche Material, mit dessen Hilfe ihrer Geschichte, den wichtigsten charakteristischen Zügen ihrer Tätigkeit, manchmal auch den wichtigeren Stationen je einer der Lebensbahnen auf der Spur zu folgen sind, ist zugleich außergewöhnlich reich. In dieser Arbeit wird eine Wahl von dem reichen Quellenmaterial veröffentlicht. Anhand zeitgemäßer Dokumente versuchen wir den Weg vorzustellen, den die hierher kommenden Griechen zurücklegten und der von dem Wanderhandel über die Ansiedlung und Anpassung den privilegisierten Gemeinschaften zu der vollständigen Madjarisierung führte. Die verschiedenen Quellentypen geben über die wirtschaftlichen Vorgänge und auch die daran Teilnehmenden ein anschauliches und vielleicht menschennahes Bild. Der Einführungsstudie folgt die Quellenveröffentlichung, in der die für charakteristisch gehaltenen Dokumente auf sechs Kapitel geteilt den Folgenden nach vorgestellt werden: /. Der Wanderhemde] und die Ansiedlung. - Die ersten Jahrzehnte in der neuen Heimat. II. Der Treuschwur. - Heimkehr oder Ansiedelung? III. Grieche in den privilegisierten Gemeinden-Auf dem Weg nach dem Un gart um. IV. Grieche und Juden. - Der wirtschaftliche Stellenwechsel. V. Für die Bewahrung der griechischen Identität. - Kirche, Unterricht, Kultur VI. Am Ende des Lebenslaufes. - Testamente, Grabmäler, Grabinschriften. Die Quellenveröffentlichung ersetzt jene nicht, aber sie kann bei der Fertigung einer zusammenfassenden Arbeit über die jazygkumanischen griechischen Händler helfen. Unseren Hoffnungen nach kann sie auch zur Aufdeckung der schriftlichen Materialien ähnlichen Charakters in anderen Komitaten eine Anregung geben, was später die Bearbeitung der Geschichte des Griechentums von Ungarn erfolgt. Fordította: Andrási Lászlóné 336

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