Zounuk - A Jász-Nagykun-Szolnok Megyei Levéltár Évkönyve 15. (Szolnok, 2000)

TANULMÁNYOK - B. Huszár Éva: Heves megye helyneveinek vizsgálata / 9. o.

ÉVA B. HUSZÁR DAS UNTERSUCHEN DER ORTSNAMEN DES KOMITATS HEVES Die Zahl der im Komitat Heves immer noch existierenden Siedlungen ist 127. In keinen geographischen Namen sind die Namen der vernichteten Siedlungen bestehen geblieben. Das sind 20, 9 % der gesamten Siedlungen des Komitats. Es ist in Verbindung mit den nicht zu lokalisierenden Siedlungen aufgetaucht, dass ein Teil davon im Gebiet des heutigen Komitats zu suchen ist. 64, 9 % der Ortsnamen des Komitats Heves sind von Ungarn gegeben, 59 % davon ungarischer Herkunft. Es gibt Ortsnamen kabarischer, petschenegischer, russischer, wallonischer, deutscher und griechischer (?) Herkunft, bzw. es gibt einige, die auf solche Bevölkerung hinweisen. Diese machen etwa 35 % der gesamten Ortsnamen im Komitat aus. Im Komitat Heves ist das Verhältnis der Siedlungen der sich angeschlossenen Stämme und ihrer Geschlechter viel grösser als das der Dörfer der ungarischen Stämme (6 von 15 Dörfern sind ungarisch ). Das Modell, das wir in unserer Arbeit in Verbindung mit der Lage der Dörfer der Stämme skizziert haben, ist eine mögliche Variante der geographischen Lage der angegebenen-Siedlungen. Einerseits zeigt sich der Grenzkomitat-Charakter in der grossen Anzahl der Dörfer der sich angeschlossenen Stämme im Komitat Heves, anderseits die fürstliche Bestrebung, die Einheit der Geschlechtsbande, bzw. der sich angeschlossenen Völker aufzulösen. Die Dörfer der Stämme liegen in den Burgkreisen von Pata, Heves, Eger und Sirok, sowie in der Umgebung der Besitzzentren von Poroszló und Szihalom. In allen Fällen sind die ungarischen Stammdörfer dem Zentrum geographisch nah liegend zu finden und die Siedlungen der sich angeschlossenen Völker weiter entfernt. Aus diesem Grund nehmen wir an, dass die ungarischen Stammdörfer eine „innere,, ordnungsschützende Vertrauensaufgabe hätten, aber die Dörfer der sich angeschlossenen Völker hatten um das Zentrum, in vielen Fällen neben der Sicherung der Zolle, der Fähren und der Wege einfach eine „äussere,, vorschützende Rolle. Diese Völker siedelten sich auch im Frieden am Rande des besessenen Gebiets an, um sich im Falle eines Angriffes als Erste mit den Gegnern zu treffen. Das ist nicht unmöglich, dass diese Dörfer die Vorbilder der späteren Burgleibeige­90

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