Hidrológiai Közlöny 1971 (51. évfolyam)

5. szám - Bélteky Lajos: A hévízkutatás és hasznosítás új lehetőségei Békés megyében

Bélteky L.: A hévízkutatás és hasznosítás Hidrológiai Közlöny 1971. 5. sz. 231 paCCTOHHHH — HMeiOT JIHIilb HeÖOJIbUIOe KOJlHMeCTBO H Ma­JlOMOmHblX nOpHCTblX CJTOCB (ptlC. 2), OHH CJ1HUIKOM MEJI­K03epHHCTbie 11 B CJIEACTBUE 3Toro HMeior njioxyio BOAO­nponycKHyio CNOEOFÍHOCTB. 3THM MO>KHO OGTHCHHTB, HTO AÉÖHT H TeiwnepaTypa KOJIOAHCB 3HAMHTEJIBH0 MeHbine, iieM B oöJiacTH MoHrpaA. IlocTpoeHHe OCAFLOHHBIX nopoA B oönacTn CereA, CeH­reui (MoHrpafl) H BeKeiu H pa3Hnna Me>KFLY HX pacnojio­>KEHNCM NOKA3UBAETCH HA puc. 3—4. HAWHHAFL OT cpeAwix JIHHHÜ piicyHKOB jieBee no 100 MeTf)aM noKa3biBaioT Mecro n M0inH0CTb nopncTbix cJioeB, a npaBee OT cpeamix JIHHHÜ cyMMapHaH MOUJHOCTB cjioeB. Ha puc. 5—6. no 50-TH MeTpaiw noKa3aH MacuiTaC ne­CKOO0pa3OBaHH51. BHAHO, HTO B HHTEPBAJIE 1500—2000 METPOB npoueHT­Hoe cooTHomeHHe nopHCTbix BOAOHOCHI>IX CJioeB, npHrofl­HWX FLJIA pacKpbiTHH ropHHiix BOA B oGjiacTH HoHrpafl 18—20%, a B ropoflax EeKeumaöa H ^lojia TOJibKO 5—7%. 3TO NOKA3BIBAETCH TaKwe B CPEAHHX pacxoflax K0JI0AI;eB, KOTOPBIE B oSjiacTH BeKeui 385, a B MoHrpaAe 1400 JIHT­POB/MHH. ILOCKOJIBKY 300—500 JI/MHH. C TeMnepaTypoií 70—75 °C flUH itejieií reoTepMH iiecKoro ncn0Jib30BaHHíi He MOJKCT ÖblTb 3K0H0MHMH0, H0 B OCHOBHOM KpynH0X03HHCTBeHH0 Hcn0jib30BaH, n03T0My npeKparajiocb KpynHoxo3aftcTBeH­Hoe Hcn0Jib30Banne TepMajibHbix BOA B oöjiacTH EeKeui. HecKOJibKO Jiex TOMy Ha3aA BO3MO>KHOCTH AOÖHMH Tep­MAJIBHBIX BOA B oöjiacTH BeKeui 6HJIH ÓIJEHEHBI neccHMHc­THieCKH. CneL(HajIHCTbI OflHaKO He CHHT3J1H BOnpOCbl 3a­KpbiTbiMH, aBKawfl0Mr0«y npeAJiarajiHyrjiyöjieHHe OAHOÍÍ HCCJieAOBaTejibCKOii CKBAHÍIIHBI AJIHHOÍÍ 2000 HJIH 2500 METPOB na HaHHH>Kiueü TowKe OTJIOJKBHHÍÍ B oöjiacTH Be­Keiu, NOCKO^BKY BepxHenanHocKHH CJIOÍÍ ne 6biji npope­3an n0JiH0CTbK) OypeHHflMH, NPOBEFLEHHHMH B rr. ^tojia H BeKenmaöa H He ÓbiJio np0BeAeH0 HccjieAOBaHiie CTpyK­Typw H yrjieB0fl0p0fl0B. CKBa>KHHa, ripoöypeHHaH B 1969 rofly A0KA3AJIA O>KH­flaHHH, IITO Ha rpaHHue ABVX naHHOCKiix CJioeB HaxoflHTCH necKH H HH>Ke 2000 M Taioxe ecTb Gojiee MOIUHHC necia­Hbie CJIOH (puc. 7—8). PEAYJIBTAT COOTBETCTBEHHO 3T0MY BOfla pacxoflOM 1300 JI/MHH C TeMnepaTypoií 98 °C. B ropo^e 0pouixa3a H B ero 0KpecTH0CTH CKBa>KHHbi nocjieAHHx POAOB Aajm eme fíojiee BjiaroiipiiHTHbie noKa­3AHHA, WEM B OÖJIACTH MOHRPAA, n0T0My, MTO B CJIEACTBHE HeGojibiiioro reorepMUMecKoro rpaAHeHTa (15—27 M/°C) 3«ecb y>Ke c rjiyöHHbi 1600—1700 M MOWHO nojiyMHTb BO«y TeMnepaTypoií Bbiuie 90 °C H B KOJiH^ecTBe, aHajio­PHMHOM IOK B r. CenTeui. CKBaJKHHbí, npoSypeHHbie B nocJieAHHe roflbi AJIÍI HC­CJieflOBaHHH TepMajlbHblX BOA OCHOBaTejlbHO H3MeHHJlH KapTHHy, HMeromyiOCH B OTHOmeHHH B03MO>KHOCTeH AO­OblHH H HCCJieAOBaHHH TepMajlbHblX BOfl ÖOJIbUiefi MaCTH OÖJiaCTH, H Ha 3T0ÍÍ OCHOBe MO>KHO HaAeHTbCH, HTO HaM­HETCA KpyNHOXO3JIHCTBEHHOE Hcnojib30BaHiie BO3MO>KHO­CTeü B oő^acTH BbipaujiiBaHHa oropoflHHqecKiix KyjibTyp, KaK B rr. TOTKOMJIOUI H Opoiuxa3a. O xHMH'iecKOM cocTaBe H O cyinecTByiomeM nojio>KeHHH HcnojibsoBaHHH TepMaJibHbix BOA B ofijiacTii Bei<ein Aa­IOTCÍI eme aBTopoM HeKOTopue CBeAeHHa. Neue Möglichkeiten der Thermiilwasserforschung: und Nutzung im Komitat Békés Bélteky, L. Ara 1. Jánner 1970 waren in Ungam 384 Brunnen vor­handen, deren Wasser wármer als 35 °C war. Der grösSte Teil der Thermalquellen befinden sich am Süd-östlichen Teil des Landes; in Komitat Békés 69, in Szolnok 62, in Csongrád 57. Die gegenwártige Lage des Komitats Békés — ob­wohl die Anzahl seiner Thermalbrunnen im Landes­massstab die grösste ist — ist nicht so günstig, wie man aus dem Zahlenverháltnis der Brunnen (18%) darauf folgern kann. Mehr als die Hálfte der Brunnen liefert nur lauwarmes (35—40 °C) Wasser, nur das Wasser von 16 Brunnen ist warmer als 60 °C. Der Ort und die Wassertemperatur-Kategorie der Brunnen des Komitats mit wármerem Wasser als 38 °C ist in Karte Nr. 1 ersichtlich. Zuriickblickend auf die Geschichte der ungarisehen Thermalwasseraufschliessung kann festgestellt werden, dass von den 384 Thermalwasserbrunnen 68 vor 1945 und 316 in den diesem Jahr folgenden Jahren errichtet wurden. Das Komitat Békés ist im Verhaltnis zu Csongrád auf dem Gebiet der Aufschliessung der geothermischen Energie und ihrer Nutzung ziemlich zuriickgeblieben. Der Grund liegt darin, dass die geologischen Gege­benheiten ira Komitat Békés nicht so günstig sind. Auf dem Gebiet der Senkung in Békés besitzen die Fonna­tionen des Oberen Pannons -—- obzwar seine Máchtigkeit und die Tiefe des Liegendniveaus bedeutend ist — (Abb. 2.) nur kleinzáhlige und wenig máchtige porosé Schich­ten, diese sind überaus kleinkörnig und demzufolge ist auch ihre Durchlássigkeit schlecht. Hiermit kann er­klart werden, dass die Ergiebigkeit und Temperatur der Brunnen um vieles niedriger ist als im Komitat Csong­rád. Den Unterschied der Gliederung und des Aufbaus der Sedimentreihe des östliehen Teils bei Szeged, Szentes (Komitat Csongrád) und Békés veranschaulicht Verfas­ser in den Abbildungen 3—4. Links von den Mittellinien der Abbildungen ist der Tiefenort bzw. Dicke der poro­sén Schichtén je 100 m Niveau und rechts ihre Gesamt­dicke angeführt. In den Abbildungen 5 und 6 ist das Mass der Ver­sandung je 500 m Tiefenabschnitte dargestellt. Es ist ersichtlich, dass in der für Heisswasseraufsclilie­ssung in Frage kommenden 1500—2000 m langen Strecke im Komitat Csongrád 18—20%, in Békéscsaba und Gyula aber nur 5—7% das prozentuelle Mass der poro­sén wasserhaltenden Schicht betrágt. Dies zeigt sich in der durchschnittlichen Ergiebigkeit je Brunnen, die im Komitat Békés 385, in Csongrád hingegen 1400 l/min betragt. Nachdem 300—500 l/min 70—75 °C warmes Wasser für geothermische Nutzung wirtschaftlich, hauptsácli­lich aber grossbetrieblich nicht verwendet werden kann, stockt im Komitat Békés die grossbetriebliche Nutzung der Thermalwásser. Vor einigen Jahren wurden die Warmwasserauf­schliessungsmöglichkeiten im Komitat Békés pessimis­tisch beurteilt. Die Fachleute betrachteten aber diese Frage nicht als abgeschlossen, sondern proponierten jáhrlich, am tiefsten Teil der Békéser Senkung eine, wenigstens 2500 m Schürfbohrung abzuteufen, nach­dem weder die Bohrungen in Gyula, noch die in Békés­csaba die Schichtenreihe des Oberen Pannons in voller Máchtigkeit durchteuften und auf diesem Gebiet weder eine strukturelle, noch eine Kohlenwasserstoff-Schür­fung vorgenommen wurde. Die im Jahre 1969 durchgeführte Schürfbohrung hat diese Erwartung bestátigt, dass an der Grenze der zwei Pannon die Versandung stárker ist und unter 2000 m in der Schichtenreihe auch dickere Sandschichten vorhan­den sind (Abb. 7 und 8.). Dementsprechend ist das Re­sult.at 1300 l/min 98 °C-iges Überlaufwasser. Die in Orosháza und ihrer Umgebung in den letzteren Jahren durchgeführten Bohrungen, zeigten sogar noch günstigere Gegebenheiten wie im Komitat Csongrád, weil infolge des kleinen geothermischen Gra­dienten (15—17 m °C), hier schon aus 1600—1700 m Tiefe die dem Szenteser áhnliche Wassermenge von mehr als 90 °C Temperatur gewonnen werden kann. Die Thermalwasserschürfbohrungen der letzten Jahre habén alsó das über die Thermalwasseraufschliessungen und ihre Nutzungsmöglichkeiten im grössten Teil deB Komitats gemachten Vorstellungen griindlich verán­dert demzufolge gehofft werden kann, dass eine der Tótkomlóser und Orosházer áhnliche Gártnerei, Pri­möranbau und Setzlingszucht auch in den übrigen Tei­len des Komitats befolgt werden wird. Der Verfasser gibt ausserdem noch über die chemisehe Zusammensetzung der Thermalwásser des Komitats Békés und über die gegenwártige Lage der Thermal­wassernutzung Aufklárung.

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