Hidrológiai Közlöny 1961 (41. évfolyam)

6. szám - Pató Tibor: Felületi levegőztetésű eleveniszapos szennyvíztisztítás kérdései

Pató T.: Felületi levegőztetésű élesztettiszapos szennyvíztisztítás Hidrológiai Közlöny 1961. 6. sz. 489 1 werden kann, doch soll die minimale Sauerstoff stets zu jedem der Abbaubakterien gelangen. Ein hoher Sauer­stoffgehalt (über 1—2 mg/l) im Wasser des Belüftungs­beckens erhöht die Kosten der Belüftung in einem Mass, das nieht gerechtfertigt ist. Je lfd m des Belüftungs­rotors wird zweckmassig ein Luftraum von 10 m 3 vorgesehen, doch muss das Sauerstoffniveau im Verlauf des Probebetriebs eingeregelt werden. Es ist nieht wirtschaftlich, die gesamte Grösse des Belüftungsraumes nach dem BOI 6-Wert des rohen Abwassers zu bemessen, da dieser stark veranderlieh und unsieher sein kann. Überdies ist bei háuslichen Abwássern das Endergebnis der Klárung nieht so sehr von der eolumetrischen BOI 5-Belastung, als vielmehr von der hydraulischen Belastung des Belüftungs­beekens abhangig. Die hydraulisehe Belastung kann der erwünschten vollkommenen oder partiellen biologischen Klárung entsprechend zwischen W'erten von 3—35 m 3 je m 3 des Belüftungsraumes angenommen werden (Abb. 6.). Das für das Ausscheiden des Belebtschlammes in Ungarn heutzutage am meisten verbreitete Dort­munderbecken hat sieh nieht bewáhrt, weil der Schlamm nieht restlos an den gebösehten Seitenwánden hinab­rutscht, so dass der Bau von Nachklárbecken mit lot­rechten Seitenwánden erwünscht wáre. Questions of Sewage Treatment by Activated Sludge and with Surface Aeration By T. Pató In order to obtain water of good quality with sewage treatment by applying activated sludge, a considerable quantity of energy must be consumed even with careful operation. Therefore, a highly irnpor­tant requirement of sewage purification is to secure the minimum consumption in aeration energy in addi­tion to the possible minimum investment costs. The aeration space is most favourably utilized, if the velo­city of the mixed water circulating therein is more than 15 cm/s. Spots having a flow velocity under this value can be considered as dead-spaces, the oxygen and feed supply of the purifying organisms being very slow on account of the large flocs developing within the space. It is unadvisable to build baffle walls in the aeration basin, as their influence results in an inerease of the size of dead spaces (Figs. 1—íJ. When comparing results of energy consumption measurements carried out by various-rotors (Fig. 5.J with data of the oxygen-feeding velocity (OC), too great discrepancies did not appear, whereas among aeration costs relating to the quantity of treated sewage alsó five-sixfold differences are possible (Table 1.) Energy consumption can be kept at lowest level, if oxygen-admission into the aeration basin is not less and not more than the quantity utilized by the puri­fying organisms, liowever, the minimum mass of oxy­gen should possibly get to every purifying microbe in. every case. By holding a too high oxygen-content in the aeration basin — i. e. over 1—2 mg/l — the expenses of aeration will unreasonably rise. It is recommended to estimate an aeration space of 10 cu. m. at a running metre of the aeration rotor, líut the oxygen level should be controlled during the trial operation. It is not advisable to determine the totál magni­tude of the aeration space according to the BOD 5 value of the raw sewage, since it may be extremely varying and uncertain. Besides, in case of domestic sewage, the final result of treatment depends not so much upon the volumetric-load BOD 5, than rather upon the hydraulic loading of the aeration basin. Hydraulic loading can be taken between 3—35 cu. m./ aeration space cu. m. according to the required totál or partial purification (Fig. 6.). For settling the activated sludge, the Dortmund­basin generally used in Hungary has not proved very suitable, as the sludge does not slide completely on the sloped sidewalls, for that reason it would be desi­rable to apply secondary settling basins having verticai sidewalls. (Folytatás a 480. oldalról) (Forsetzung von Seite 480.) Weise zu lösen, sondern sie hat auch in entscheidendem Mass dazu beigetragen, dass der überwiegende Teil der erschlossenen Thermalwásser über die Erwartung ergiebig war. Die háufigen Misserfolge bei den früheren Tief­bohrungen orörtert der Verfasser anhand der konkréten Beispiele in Abb. 1. und 2, hierauf folgt die Aufzáhlung einiger noch zu lösender aktueller Fragen. * lm zweiten Teil veröffentlieht der Verfasser die Erfahrungen, die bei der Umgestaltung von erfolglosen Bohrungen nach Kohlenhydrogene in Thermalbrunnen erzielt worden sind. Nach einer eingehenden Aufzáhlung und Beschreibung der Schwierigkeiten stellt er den optimistischen Erwartungen die Tatsachen und die reellen Möglichkeiten gegenüber. Anhand der eingehenden Beschreibung von einigen erfolgreichen (Abb. 3., Bild 2.) und missgliickten (Abb. 4. und 5.) Brunnenausbildungen versucht er seine Ansicht zu bekráftigen, dass die Ausgestaltung von altén Bohrungen zu Thermalbrunnen hinsichtlich Ergiebigkeit, alsó hinsichtlich Erfolg, mit grösseren Risken verbunden ist, als die Bohrung eines neuen Brunnens an derselben Stelle. Da weder der Investtráger, noch die Baufirma geneigt ist, die Risken zu tragen, muss man befürchten, dass diese Unternehmung, die für die Volkswirtschaft grosso Werte aktivisiert, gánzlich scheitern wird, sollte nach Erachten der Studie vorerst für Baukapazitát und dann für einen entsprechenden jáhrlichen Kredit vorgesorgt werden. In dieser Weise würden die aus der Natúr der Arbeit folgenden Risken nieht die schwer ersparten Groschen der einzelnen Gemeinden, sondern die Gesamtheit des jáhrlichen Investitionsbudgets bolasteii. Bei der Auswahl der durchzubildenden Bohrlöcher muss natürlich die Möglichkeit ihrer Nut­zung bereits im vorhinein geklárt werden. Wenn man bedenkt, dass der Wert der derzeit tuf 0 abgeschriebenen tauben Bohrung nach erfolgreicher Aktivisierung das 3—4 fache der Ausbildungskosten darstellt, erscheint im Falle einer Bereitstellung der jáhrlichen Investitionskosten gemáss dem Vorschlag des. Verfassers — trotz der Risken — im Jahresvolumen ein mehrfacher Rücklauf der investierten Mittel durch den aktivisierten Wert gesichert.

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