Hidrológiai Közlöny 1954 (34. évfolyam)

5-6. szám - Kivonatok

28Jf Hidrológiai Közlöny. 34. évf. 1954. 5—6. sz. Kivonatok. Nachher wird durch langsames Hinzutráufeln von n/20 Kaliumpalmitat-Lösung bis zu einer sehr schwachen Rosafarbe titriert, die nach 2 Minuten nicht verschwin­den darf. Nun wird von n/20 BaCb Lösung langsam soviel in den Kőiben gelassen, dass für die Rücktitrierung mit Kaliumpalmitat noch 4—5 ml überflüssig bleiben, was aus den, nach den Winklerschen Zeitverfahren erhal­tenen SC>4-Werte leicht zu berechnen ist. Nach einer halben Stunde werden noch 3 Tropfen der 2%-igen Phenolphtalein-Lösung in den Kőiben gebracht; nach 2 Minuten wird die Probe mit n/40 HC1 genau entfarbt und der Überschuss an BaCk langsam — etwa 80—100 Tropfen in der Minute — mit n/20 Kaliumpalmitat­Lösung zurückgemessen. Als Masse der schwachrosa Farben-Nüanze, — die nach 2 Minuten nicht ver­schwinden darf — gilt, dass sie sich nach Zugabe von 2 Tropfen n/40 HC1 entfarbt. Der Faktor des Kaliumpalmitats wird mit 4—5 ml n/20 BaCk-Lösung, im Gegenwart von 100 mg NaCl im CCh-freiem destillierten Wasser bestimmt, wobei man das oben angegebene Volumen der Probe und Menge des Indikators verwendet und bis zur schwach Rosafarbe titriert. > Die mit teils zahlreichen, verschieden konzentrier­ten K2SO4 Stammlösungen und teils mit Natűrlichen­und Mineralwasserproben von recht verschiedener Zu­sammensetzung durchgeführten halbmikro SOi Bestim­mungen des Verfassers habén es gezeigt, dass die Fehlergrenze des Verfahrens iim allgemeinen unter + 2% bleibt und diese nur ausnahmsweise, bei hohem NO3- und Na-Ionengehalte überschritten wird, oder falls der absolute Wert des SCU-Ionengehaltes der 25 ml ausmachenden Wasserproben sehr klein, etwa 2 mg ist. Instazionáre Sickerung in aus durchlássigem Boden gebaute Dammkörper G. Karádi Der Verfasser befasst sich mit der Frage der in den Dammkörpern entstehenden instazionaren Sicke­rung. Im Verlauf der Untersuchungen beschránkt er sich auf die allereinfachsten Randbedingungen: H t = 0 = 0 H x = 0 — H a H x = 0 = O Die Lösung ergibt sich mit Hilfe der Integrierung der Gleichung von Boussinesq (laut Prolubarinova—Ko­tschina) und einem auf einfachen physikalischen Be­trachtungen ruhenden Verfahren. Die zwei Zusammen­hange (6) und (10) stimmen konstruktiv überein. Die Abweichung stammt aus den verschiedenen Ausgangs­bedingungen. Am Schluss seiner Abhandlung kritisiert der Ver­fasser die Grundgedanken einer früheren Arbeit (1) und weist auf die grundlegenden Fehler hin. Nach Ausschaltung des Fehlers ergibt sich das Ergebnis in richtiger Form und stimmt mit den Gleichungen (6) und (10) überein. Untersuchung des Quellenkraters im Hévizer See durch Taucherarbeit J. Cziráky lm nordwestlichen Winkel des Balaton, neben Keszthely, entlang einer tektonischen Bruchlinie ent­springt die Hauptquelle des Thermalsees zu Héviz. Der steilwandige Quellenkrater betragt einen 210 m a grossen Teil des Seebettes von 47 500 m 2 Fláchenin­halt. Der Kráter wurde bereits im Jahre 1908 von Tauchern untersucht, die aber damals den Grund nicht erreichen konnten. Zwischen den 6—14 April 1953 ha­bén die Taucher in 12 Fállen Kraterbodenuntersuchun­gen unter schwierigen Verháltnissen, bei einer Wasser­temperatur von 30—34° C unternommen. Der Verfas­ser selbst stieg aus wissenschaftlichen Forschungsgrün­den dreimal in den Quellenkrater herab, wo er bis zu einer Tiefe von 10—13 Metern hydrogeologische Beobachtungen vorgenommen hat. Zweck und Ergebnisse der Untersuchungen: a) Bestimmung der Lage der Quellen und der grössten Kratertiefe. Das Thermalwasser bricht aus den Spalten und Höhlungen der fast senkrechten Kra­terwand hervor. Wegen den in der Tiefe herrschenden grossen Überdruck (2—3 Atm) ist das Hervorbrechen des Wassers an den meisten Stellen kaum zu merken. Am Kratergrund von 35,60 m grosser Tiefe entspringt keine Quelle. b) Form und Abmessungen des Quellenkraters. Die Isobatlinien des Kraters wurden durch Winkel- und Tiefenmessungen festgestellt. Mit Hilfe derselben konn­ten die Querschnitte und auch ein Modell des Kraters hergestellt werden. c) Messung der Wassertemperatur an den Senk­iimen des Kraters. Nach den Messergebnissen ist das Kraterwasser über 25 Meter infolge der Konvektions­strömungen wármer als am Grund. d) Nach den von den Tauchern zu Tage gebrach­ten Gesteinproben besteht die Kraterwand aus Lehm­schichten pannonischer Herkunft und dazwischengeleg­ten Sandsteinen. Unter den mineralischen Bestandteilen im schlammigen Lehm des Kraterbodens dominiert der Quarz, ausserdem kommen in grossen Mengen Karbonate, Glimmer und Feldpate vor. Die berühmte Hévizer „Grásse" stammt nicht aus dem Quellenkrater, sondern aus dem das Ufer des Sees bildenden Torf. lín Kraterwasser ist der Schwefelhydrogen-Inhalt in 20 Meter Tiefe grösser, als auf der Oberfláche. e) Aus den mit Holzwürfeln vorgenommenen Strö­mungsuntersuchungen kann festgestellt werden, dass die Intensitát des Quellenaufbruches auf der südwest­lichen Seite des Kraters grösser ist, als auf der öst­lichen Seite. Wáhrend den Untersuchungen wurden Blutdruck und Pulsschlag der Taucher vor und nach dem Unter­tauchen von Arzten regelmássig beobachtet. Der Orga­nismus der Taucher wurde von der grossen Tiefe und der hohen Temperatur stark in Anspruch genommen. Die Versuchsresultate bieten für die neueren Bau­ausführungen im Hévizer See wertvolle Beitráge. „HIDROLÓGIAI KÖZLÖNY" Felelős szerkesztő : Kovács György. Felelős kiadó : Solt Sándor. Kiadóhivatal : Nehézipari Könyv- és Folyóiratkiadó Vállalat Budapest, V., Nagy Sándor-utca 6. Távbeszélő : 310-175 25145/LD02 - Révai-nyomda, Budapest. V., Vadász-utca 10. — Készült 700 példányban. — Felelős vezető : Nyáry Dezső.

Next

/
Thumbnails
Contents