Hidrológiai Közlöny 1950 (30. évfolyam)

9-10. szám - Kivonatok

Hydrogeological conditions of the brown-eoal hasin in Borsod­Heves eounty. Dr. Zoltán Schréter (Hungárián text on p. 355). U. D. C. 551.49 (439.133/134) Author discusses in his paper and enclosed map in detail s the waters disclosed by means of deep drillings in the brown­coal-mining region of Borsod-Heves. In several places there are to be found bigger or smaller strata of sand containig relatively abundant water in the various levels of the Miocéné series of strata. These waters must, first of all, be taken under consideration as factors hindering the mining of softcoal­However, with their aid the supply of smaller settlements and communities in the vicinity with good water would be possi­ble to secure for a while. In somé places these waters could alsó be gained separately by means of borings. But because of the expansion of the mining industry and as a result, the pumping down of water, these water-carrying strata subside, because in the neighbourhood of coalfields, in places imperiled by the inrush of water, more than 1000 1/minute are lifted up nowadays too. Ofthe surface waters, which flow across these coalfields, the Sajó river cannot be taken into account, as it is already contaminated in Czeclioslovak territory. Only the water of the Bodva river is unobjectionable and if filtered, t could be used in the water supply of the vicinity. 0 Problems of hungarian drinking water consultation Dr. John Páter Hungárián text on p. 364.) U. D. C. 628.11 : 614.3 The author states that from the point of view of practical hygiéne it is necessary for drinking water experts to apply the normals of drinking water to lokál conditions. It seems desirable to give hydrological information to execut­ive health authorities (such as offiacial physicians) and their further training. In order to ameliorate drinking water and to establish hydrochemical normals it would be very impor­tant to devide and elaborate hydrochemical data into geo­logical units within greater geographical regíons. The definition of totál water-hardness with the aid of stearate of potassium. Dr. Szilárd Papp and Imre Farkas (Hungárián text on p. 373.) U. D. C. 628.11 : 546.16 : 547.29. The authors devised an interessting new technique for the definition of water hardness. The former method used palmitate of potassiuin cannot be applied on a large scale for the lack of reagents. However, stearate of potassium can be realatively easily and quickly produced, moreover the water hardness definig process using it is quieker and cheaper, than any method applied up to the present The examinations of water hardness using stearate of potassium are of very great significance in connection with the carrying out of the drinking water programme of the five-year-plan, because of the great decrease in cost-price to be expected, much more working people will get clean, good and healthy drinking water, than was appropriated. Feststellung des natürliehen Ertrages der Fischteiche auf Grund des Ernteertrages 1949. in den Teichwiitschaften der Forstwirtsehaftlichen Unternehmung, Kaposvár. Dr. Paul Erős (Ungarischer Text p. 384.) U. D. C. 639.311 : 043.13. Verfasser bestimmt den natürliehen Ertrag mehrerer künstlicher Fischteiche im Komitat Somogy, auf Grund einei eigenen Methode, mit mathematischen Formeln und gra­phischen Tabellen, um die Produkzionsfáhigkeit natürlicher Gewasser und künstlicher Fischteiche feststellen zu können. Nachdem untersucht er die Fischentwicklung in der Vegetatív ­periode, mit der aufarbeitung fiinf verschiedener Teiche un mit ihrer prozentuellen graphischen Abbildung. Er berück sichtigt die Resultate der von dr. Ludwig Varga an den selb Teichen durchgeführten Planktonuntersuchungen und jen mit Hilfe der selben prozentuellen Darstellungsmethode den Kurven der Fischentwicklung vergleichend, státigt er folgenden Zusammenhánge : Die Entwicklung der Fische ist nicht gleichmassig, s dern periodisch wechselod. Nach der starken Entwicklung Frühling ist im Juh ein Zurückfallen zu beobachten ; diese wird dann neulieh von einer starken Entwicklung gefolgt. welche am Ende des Sommers ihr Maximum erreicht, um dann. bis zum Ende der vegetatíven Periode, den gewöhnten Rück­gang zu zeigen. Im Wachstum ist zwischen den einzelnen Jahrgangem ein auffallender Unterschied zu vermerken. Der Frühlingsmaximum drittsommerlicher Fische ist grösser als der herbstliche Maximum. Der herbstliche Entwicklungs­maximum zweitsommerlicher Fische ist grösser als derjenige im Frühling. Auf die langsame Frühlingsentwicklung der als Abkömmlinge herausversetzten Fische folgt ein sehr starker spátsommerlicher Aufschwung. Es scheint alsó, jc kleiner das Hinaussetzungewicht, je grösser ist der spatsommerliche Entwicklungsmaximum und je grösser das Hinaussetzungs­gewicht, je grösser der Entwicklungsmaximum im Frühling. Es ist merkwürdig, dass Seston und Phitoplankton den selben Massenrückgang im Juh aufweisen. Die Annahme liegt an der Hand, dass der aussergewöhn­lich kalte Sommer, das i. J. 1949 herrschte, die Ursache des in allén Teichen beobaelitbaren Entwicklungsrückganges war, sowie auch des Abnehmens der Planktonerzáugung der Teiche. Um all das zu kontrollieren, suchte Verfasser aus altén Aufschriften der Teichwirtschaft Buzsák ein solches Jahr aus, dessen Sommer viel warmer war, als der durchschnittliche. Es stellte sich heraus, dass der Julirückgang im Wachstum der Fische in künstlichen Fischteichen nicht die Funkzion der Temperatur ist. Es steht sicher, dass es mit der allgemeinen Produkzionsfáhigkeit der Teiche im Zusammenhang steht, ja doch sahen wir, dass die Sestonquantitat die selbe regulare Ánderung zeigt. Wenn wir nach der Ursache suchen, können wir nur an die von Maucha gegebene kosmische Erklárung denken ; die Energie der Sonnenstrahlung über dem sommer­lichen Licht-optimum ist so gross, dass es die organisches­Material erzeugende Arbeit der Individuen des Phitoplankton verhindert. Es steht keine entsprechende Wassertiefe zu deren Verfügung und so vermindert sich auch ihre Fortplanzung, oder aber bleibt es auch völlig aus. Diese Vorassetzung wird auch durch die Beobachtung bekraftigt, dass in den hie und da eingeschatteten und mit vielen untertauchenden Wasser­pflanzen bevölkerten Teichen der Juhrückgang in der Ent­wicklungskurve der Setzlinge nicht so bedeutend ist. Sodann sich mit der praktischen Mássigung des mittsom­merlichen Rückganges sich befassend, sieht er das Problem mit der künstlichen Vervielfaltigung des Glyceria zu lösen, welches einerseits das Wasser in der kritischen Periode beschattet, andererseits dienen ihre Sarnen, die zu dieser Zeit reifen, den Fischen als Nahrung. ' Als eine andere massigende Lösung betrachtet er die erhöhte Dosierung vitaminreicher Fischnahrung im Mitt­sommer. HIDROLÓGIAI KÖZLÖNY Felelős szerkesztő: Venkovits István. — Felelős kiadó: Szöllcai Ernő. Budapest nyomda, Gerlóczy-utea 2. — 7567 — Felelős vezető : ifj. Puskás Ferenc.

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