Hidrológiai Közlöny 1940 (20. évfolyam)
Morvay Endre dr.: Előszó
Vorwort. Von Vizebürgermeister der Haupt- und Residenzstadt Budapest, Dr. Endre v. Morvay. Die moderne Stadtausbildung muss sich den hydrogeologischen Faktoren des Untergrundes der Städte anpassen. Diese Faktoren, in erster Linie das Grundwasser und die geologischen Verhältnisse, beeinflussen auch die Baumöglichkeiten sowie die Hygiene der Gemeinden. Aus diesem Grunde ordnete der Bürgermeister der Haupt- und Residenzstadt Budapest die Untersuchung der hydrogeologischen Verhältnisse des Untergrundes von Budapest an. Die Forschungen wurden zuerst an der linken Seite der Donau durchgeführt und später sind dann die Aufnahmen in den am rechten Donauufer gelegenen bergigen Stadtteilen vorgenommen worden. Diese Arbeit wurde im Jahre 1938 beendet. Die Ergebnisse sind von der Hydrologischen Sektion der Ungarischen Geologischen Gesellschaft zusammengefasst in den Bänden XV und XVIII der Zeitschrift „Hidrológiai Közlöny" erschienen. Die zwei Bände dieser umfangreichen Monographie — sie bearbeitet die Daten von 1270 Bohrungen auf der Pester und von 1313 Bohrungen auf der Budaer Seite — geben uns zwar eine hervorragende Übersicht über den Aufbau des Untergrundes von Budapest sowie über die Lage und Zusammensetzung des Grundwassers, bedeuten aber, da die Bodenverhältnisse ausserordentlich kompliziert sind, noch keineswegs den endgültigen Abschluss der diesbezüglichen Arbeiten. Vor Beginn grösserer, mit dem Boden zusammenhängender Arbeiten werden auch in Zukunft die fachgeniässen Bohrungen notwendig sein, die dann unsere Kenntnisse über die hydrogeologischen Verhältnisse von Budapest vermehren werden. Die Hydrologische Sektion der Ungarischen Geologischen Gesellschaft möchte die grosse Notwendigkeit dieser wissenschaftlichen Studien betonen und die Aufmerksamkeit der Provinzstädte auf die Bedeutung und Wichtigkeit der hydrologischen Untersuchungen hinlenken. Aus diesem Grunde wurde die Tätigkeit der Hydrologischen Sektion im Jahre