Hidrológiai Közlöny 1940 (20. évfolyam)

VI. FEJEZET: Az esővíz - Demeter Rezső: A székesfőváros műszaki munkálatai a csapadék- és talajvízlevezetésekkel kapcsolatban

A székesfőváros munkálatai a csapadék- és talajvízlevezetésekkel kapcsolatban 257 Im ebenen Stadtteile Kelenföld kann die Frage der Regenwasser­ableitung erst durch den vollständigen Ausbau der Kanalisation endgültig gelöst werden. Die im südlichen Stadtgebiet liegenden wichtigeren offenen Wasser­läufe Határárok und Törökbálinter Bach führen das Regenwasser durch bebaute Stadtteile und bedürfen noch der Regelung. An der linken Donauseite führt der Rákos-Bach die Regenwässer eines 165 qkm grossen Niederschlagsgebiets ab. Der im Stadtgebiet lie­gende Bachabschnitt ist 14 km lang und wird zur Vermeidung der häufi­gen Überschwemmungen in ganzer Länge geregelt. Die Regelung des Baches mit Betonsohle und Betonplatten-Uferschutz ist im Gange, ein 3 km langer Abschnitt bereits fertiggestellt. Das geregelte Bachbett dient zugleich zur Ableitung der aus den Regenauslässen des nebenan liegen­den Hauptsammlers zugeführten Wassermengen. IL. Ableitung des Grundwassers. Die durch Entwässerungsarbeiten durchgeführte Ableitung des Grundwassers dient verschiedenen Zwecken. Die in Budapest ausgeführ­ten Entwässerungsarbeiten bezwecken in erster Reihe die Verhinderung der Rutschungsgefahr. In einem Teile des Budaer Hügelgebietes besteht starke Neigung zu Rutschungen. Der obere Teil des hier vorkommenden und in seinen tieferen Schichten wasserundurchlässigen und harten Kis­celler Tones ist krümelig und wasserdurchlässig. Infolge der grossen Menge des Grundwassers vermindert sich der Reibungswiderstand, sowie die Kohäsion der höheren Bodenschichten, sodass sie an steileren Hän­gen oberhalb der tieferliegenden trockenen Schichten in gleitende Bewe­gung kommen. Um Strassen- und Gebäudeschäden auf den zu Rutschungen neigen­den Gebieten vorzubeugen, muss das dahinströmende Grundwasser von den gefährdeten Gebieten durch Anlegung von Tiefsickerleitungen fern­gehalten werden. Diese Tiefsickerleitungen sind ausserhalb des Rut­schungsgebietes und auf der Bergseite desselben anzulegen. Ein anderer Teil der Entwässerungsarbeiten besteht in der Austrocknung der durch­nässten Erdmassen mit Hilfe von innerhalb des gefährdeten Gebietes an­zulegenden Tiefsickergräben. In den unteren Teil der Tiefsickerleitungen wird eine Betonrinne zur Ableitung des Wassers und darüber, bis in die Nähe der Erdoberfläche eine Lage von Steinen eingebaut. Wo es nötig ist und wo selbst die Sickerleitung vor dem Druck der labil gewordenen Erdmassen geschützt werden muss, werden stellenweise in die Sickerleitung mauerartige Stiitz­17

Next

/
Thumbnails
Contents