Hidrológiai Közlöny 1940 (20. évfolyam)

I. FEJEZET: A mélységbeli vizek - Sarló Károly dr.: Rövid tájékoztató a budapesti meleg források újabb vizsgálatáról

Kurzer Bericht über die neueren Untersuchungen der Budapester Thermen 99 die ausserordentlichen Verhältnisse verursachten Scwierigkeiten, konnte diese Abteilung die systematische Untersuchung des Wassers von 12 Thermalquellen erst im Dezember 1940 beginnen. Die Untersuchungen werden wöchentlich und zwar jeden Freitag unternommen. Bei diesen Gelegenheiten werden Proben aus den Quellen des Gellért-, Rudas-, Szent Imre-, Császár-, Lukács- und Széchenyi-Bades und der Marga­reten-Insel genommen. Diese Untersuchungen bezwecken in erster Linie die Klarlegung der Frage, ob die chemische Zusammensetzung des Thermalwassers irgendwelchen Schwankungen unterworfen ist und wenn solche Schwan­kungen tatsächlich vorhanden sind, auf welche Ursachen sie sich zurück­führen lassen. Zur Lösung dieser Frage sammelt auch die IV. Abteilung die Daten. Die Abteilung für Quellenforschung im Verbände des Mineralogisch­Geologischen Institutes der Palatin Josef Universität für technische und Wirtschaftswissenschaften sammelt neben ihrer auch vom anderen Gesichtspunkte aus wichtigen und selbständigen Tätigkeit die diesbezüg­lichen Daten und zeichnet ebenfalls jeden Freitag die Temperatur und den Druck der Luft, die Menge des Niederschlages, die Richtung und Stärke des Windes, den Wasserstand der Donau sowie noch andere wichtigen Angaben auf. Die zahlreichen Angaben, die durch diese zwei Abteilungen zusam­mengesammelt werden und die sich auf dieselben Quellen und Tage beziehen — sich also jährlich bei jeder Quelle auf 104 Untersuchungen stützen — werden dann hoffentlich die Zusammenhänge erklären, die zwischen der chemischen Zusammensetzung der Thermalwasser und den erwähnten äusseren Faktoren bestehen. Alle diese Untersuchungen befinden sich aber jetzt noch im Anfangs­stadium. Später aber, wenn auf Grund der Angaben die Zusammenhänge schon klarer vor uns stehen werden, wird sowohl die Kurkomission wie auch das in ihrem Verbände tätige Forschungsinstitut die Veröffent­lichung dieser Daten in der Zeitschrift „Hidrológiai Közlöny" bereit­willig genehmigen.

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