Hidrológiai Közlöny 1940 (20. évfolyam)
I. FEJEZET: A mélységbeli vizek - Varga István György: Budapest távfűtése hőforrásokkal
Die Fernheizung der Hauptstadt Budapest mit der Inanspruchnahme 95 jövedelmező befektetést szempontját figyelmen kívül hagyva, a talpunk alatt rejtőző hatalmas, egészséget adó, energiát felszínre hozni s a nemzet polgárainak jólétén keresztül az állam javára gyümölcsöztetni, megszüntetve azt a jelenlegi vétkes és pazarló állapotot, hogy az áldásos magashőfokú thermálvíz legnagyobb része felhasználatlanul folyik vissza ősanyjába, a Dunába. Die Fernheizung der Hauptstadt Budapest mit der Inanspruchnahme von Thermalquellen. von Stefan Georg Varga. (Auszug aus dem ungarischen Text.) Der Artikel befasst sich mit der zeitgemässen Einteilung und Ausbeutung der Rohstoffwirtschaft und detailliert in der Einleitung die in Budapest entspringenden und unausgenützten Thermalquellen. Den Anlass zu diesem Artikel bot die Unausgeniitzheit dieser grossen Energiequellen. Der Verfasser bespricht das Entstehen des Thermalwassers aus dem durch die Rissen der Dolomit-Gesteine sickernde Niederschlagwasser vom geologischen Standpunkt. Er wirft einen geschichtlichen Rückblick auf den Ursprung und die Ausnützung der seit den Römerzeiten zurückgebliebenen und während der Türkenherrschaft beibehaltenen Thermalwässern. Der unter der Stadt Budapest liegende grosse Warmwasserbecken wird durch die Tonschicht von Kiscell bedeckt, die nur an der Linie des rechten Donau-Ufers bei dem Einbruch des Dolomits einen Durchriss besitzt. Verfasser beschreibt ausführlich die Zahl, den Ort und den Wärmegrad der in Budapest entspringenden Quellen. Der ermessene Wasserertrag dieser beträgt 45.000 m 3 täglich, der Wärmegrad durchschnittlich 55° C. Ausser diesen vermindern den Wassergehalt des Thermalbeckens viele unerforschte und verlorengehende Quellen. Die derzeitige Wassermenge von 45.000 in 3 mit der durchschnittlichen Temperatur von 55° C ergibt mit Hinsicht auf einen Fernleitungs-Wärmeverlust von 15. v. H. 15 Millionen Calorien für Heizzwecke. Mit Hinsicht darauf,, dass ein Luftkubikmeter mit täglich 30 Calorien heizbar ist, und dass die geheizten Räume etwa 60 v. H. des erbauten Räume-Inhalts ausmachen, würden die verlorengegangenen 15 Millionen Calorien des derzeit zur Verfügung stehenden Quellen für die Heizung von 1 Million erbauten Luftkubikmeters genügen. Nach der Beurteilung des Verfassers könnte