Hidrológiai Közlöny 1938 (18. évfolyam)

Noszky Jenő dr.: Maros Imre emlékezete - Horusitzky Henrik: Budapest dunajobbparti részének hidrogeológiája

330 Horusitzky Henrik Endlich ist der Mineralgehalt im Queilenwasser des Römischen Ba­des, wohin auch die Quellen um Csillaghegy gerechnet werden können, geringer, es fehlen, z. B. Eisen und Mangan gänzlich, ihre Konzentration und Härte sind bedeutend kleiner und auch ihr Hydrokarbonatgehalt ist sehr gering. Solche Unterschiede in der chemischen Zusammensetzung der Thermen können nicht mehr bloss der Beimischung fremden vadosen Wassers zugeschrieben werden, sondern müssen in Fazies unterscheiden, resp. in den petrographischen Charakteren der von den Thermalwässern durchsetzten und ausgelaugten Schichten ihre Erklärung finden. Im allgemeinen lassen sich in den Budaer Thermen folgende Be­standteile nachweisen : Kalzium (Ca), Magnesium (Mg), Natrium (Na) Kalium (Ka) , Lithium (Li), Strontium (Sr), Baryum (Ba), Ferrum (Fe), Mangan (Mn), Chlor (Cl), Brom (Br), Jod (J), Fluor (F), Hydrokarbonat, Sulfat, Phospat, Silikat, Borat, Freie Kohlensäuere (CO„) und Schwefelwasserstoff (H, S). Eingehender sollen die Tiefengewässer Budapests bei der Besprech­nung einzelner Staadtbezirke beschrieben werden. Hier sei nur noch darauf hingewiesen, dass in den letztverflossenen Jahren F. v. Papp sich die Probleme der hauptstädtischen Thermen zum SpezialStudium ge­wählt hat und seine diesbezüglichen Ergebnisse erst kürzlich publizierte. II. Das Karsiwasser. Das Karstwasser ist nach dem Karstgebirge benannt, wie alle Er­scheinungen, welche in Kalksteingebirgen mit der lösenden Wirkung des Wassers verbunden sind. Im Gegensatz zu den durch andere Sediment-

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