Hidrológiai Közlöny 1938 (18. évfolyam)

Noszky Jenő dr.: Maros Imre emlékezete - Horusitzky Henrik: Budapest dunajobbparti részének hidrogeológiája

VORWORT. Vor drei Jahren erschien eine Abhandlung unter dem Titel: „Das Grundwasser von Budapest an der linken Seite der Donau, mit einer geologischen Skizze des Untergrundes", welche die hydrogeolo­gischen Verhältnisse der jüngsten Schichten im Gebiete der östlichen Stadthälfte Budapests behandelte. Es schien uns logisch unausbleiblich auch die westliche Stadthälfte in ähnlicher Weise bearbeiten zu lassen, womit eine einheitliche Darstel­lung hydrogeologischer Verhältnisse im ganzen Weichbild der Haupt­und Residenzstadt Budapest erzielt war. Demgemäss ordnete Herr Bürgermeister K. Szendy in seinem Be­schluss No. 44.985/1936. II. die hydrogeologische Aufnahme der west­lichen Stadthälfte an, womit, sowie mit der Veröffentlichung der Ergeb­nisse dieser Arbeit, Herr Oberbergrat H. Horusitzky, em. Direktor der kgl. ung. geologischen Anstalt und Verfasser der angeführten Abhandlung be­traut wurde. Die Morphologie des rechten Donauufers ist sehr abwechslungs­reich, und da dieser Umstand auch den geologischen Aufbau be­einflusst, mussten im Laufe der Aufnahmearbeiten zahlreiche Bollrungen abgeteuft werden. Da aber am rechten Donauufer der Untergrund aus viel älteren und härteren Gesteinen besteht, als auf dem linken, bean­spruchten dort die Untersuchungen des Untergrundes und des Grundwas­sers bedeutend mehr Zeit und Mühe. Ein zusammenfassendes Bild des Untergrundes, ferner der Lage und Zusammensetzung des Grundwassers ist besonders für die Hauptstäd­tische Sektion für Strassen- und Kanalbauten, sowie für Zwecke der hauptstädtischen Wasserwerke von grösster Bedeutung. So ist in Anbe­tracht des Kanal- und Wakserleitungsnetzes die Kenntnis jener Gebiete, wo das Grundwasser eine für Beton- bzw. Eisenrohr-Material schädliche Eigenschaft besitzt, sozusagen unerlässlich. Auch war die hydrogeologische Untersuchung der Karstwässer er­wünscht, u. zwar zur Lösung jener Frage, ob und inwiefern sie eine Rolle in der Wasserversorgung der Hauptstadt spielen könnten.

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