Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

Die warmen Heilquellen von Budapest 81 liehen Eingriff seit Jahrtausenden an ihrer heutigen Stelle hervor­treten, es gibt aber zwischen ihnen auch künstlich aufgeschlossene, gebohrte Quellbrunnen, denen das gleiche Wasser als den benach­barten Naturquellen entströmt und die ihre Eigenschaften betref­fend den letzteren in manchen Beziehungen überlegen sind. Im Gebiete der Hauptstadt sind uns 14 Stellen bekannt, wo heisse Quellen hervortreten. 9 hievon liegen im Stadteil Buda (Ofen), 1 am Donauufer, 1 im Donaubett, 2 auf der Margitsziget {Margareteninsel) und 1 auf der Pester Seite der Stadt. An den meisten dieser Aufbruchstellen befinden sich mehrere Quellaus­tritte, bei deren Berücksichtigung auf der Budaer Seite 97 deut­lich abgesonderte Quellen liegen, am Donauufer 3, im Donaubett 11, auf der Margitsziget 2 und auf der Pester Seite 1. Die Zahl dieser aufgezählten 115 gesonderten Quellen kann Veränderung erfahren einesteils durch etwaiges Versiegen mancher Quellen bezw. durch das Zutagetreteu neuerer, andererseits können einzelne Quellbecken die wegen ihrer Unnahbarkeit nur als 1 Quelle gerechnet wurden, auch gegenwärtig mehrere besitzen. Sol­che von dieser Seite bisher noch unausgeforschte Quellen sind: der Trinkbrunnen des Kaiserbades, die Palatin-Quellengruppe im Do­'naubett, die Quellen-Flüchtlinge am Nordende der Marg&reten­insel. Hinsichtlich des natürlichen oder künstlich herbeigeführten Zu­tagetretens der Quellen, lassen sich folgende Gruppen aufstellen: A) Urquellen, die durch Naturkräfte, an der ursprünglichen Stelle an die Oberfläche gelangen, B) künstlich erschlossene, erbohrte Brunnen, C) Quellen deren Erscheinungsform ungeklärt ist. A) Ohne menschlichem Eingriff, an ihrer ur-natürlichen Stelle treten zutage: die Quellen des Gellértbades,* die Árpád(l)-, Mat­hias(l)-, Kinizsi(l)- und Türken(l)-Quelle des Rudasbades; die Schafarzik'schen Quellen-Flüchtlinge am rechten Ufer der Donau (3); die Mathias-Quelle des St. Emerich-Bades; die Quellen­gruppe des Königsbades; die Quellen des St. Lukas-Bades: Tür­ken-Ouelle, Mühlteich, Schlammbad, St. Lukas-Quelle (alte); Quellen des Kaiserbades: St. Antonius(4)-, Palatin(l)-, Marien­Quelle(l), St. Emerich-Quelle(l), Trinkbrunnen(2); Türken-Quel­le^), St. Stephan-Quelle, Rad-Árpád-Quelle(2); Quellen des Rö­*Die Zahl ist nicht bestimmbar. Hidrológiai Küzlor.y XVII. 6

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