Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Noszky Jenő dr.: Mátraszöllős hidrológiai viszonyai

Die hidrologischen Verhältnisse von Mátraszöllös in Ungarn 45 Sobald die Bacherosion bis an das Nivo des in der Tiefe lagern­den Innenwassers angelangt ist, drängte sich letzteres in der er­wähnten Scholle, wie in einem Rohre eines kommunizierenden Ge­fässystemes, ebenfalls nach oben in eine entsprechende Höhe und wurde selbstverständlich, dass sie dieses, als Quellen eröffnet. Bei den vorhandenen kleinen Quellen vergrösserte die Erweiterung der Wasserwege natürlich die Wasserzufuhr beträchtlich. Aus den obenangeführten Verhältnissen folgt, dass man in Mát­raszöllös und im Zagyvatale auch anderswo durch an entsprechen­den Stellen abgeteuften artesischen Bohrungen aus der Tiefe bedeu­tendere Wassermengen bekommen könnte. Man kann jedoch die • Tiefe der Bohrungen, besonders weiter vom Gebirge, ohne ent­sprechende Daten sehr schwer im vorhinein bestimmen — noch we­niger die Wassermenge. (In der Nähe, auf dem Hügel oberhalb des Koós-kút, entstand nach dem Kriege eine einzige, konjunkturale Kohlenbohrung,* welche unter den sarmatischen Schichten und oberhalb den Andeziten zwar auf keine Kohle stossen konnte, doch die lockeren Wasserführenden Schichten unter den terrestrischen Lehmen anzapfte, so dass daraus schon jahrelang an der Hügel­spitze Wasserfliesst, trotzdem das Bohrloch nicht mit Rohren aus­gelegt, daher der Verschlämmung ausgesetz ist. .Jedenfalls war die obige Lösung für die Wasserversorgung von Mátraszöllös den primitiv Verhältnissen der Gemeinde entspre­chend, — günstig, zweckmässig und ökonomisch. *Laut fr. Mitteilung von Herrn Cheffgeolog, Dr. Gy. Vigli.

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