Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Szily József dr.: Bodenuntersuchungen in der Wasserbautechnischen Praxis

24 József Szily Ein grosser Vorzug dieser Bestimmungsart ist, dass in dem so erhaltenen Beiwert k die Setzung und Schichtung des Bodens mit­berücksichtigt erscheint. Die dritte Methode zur Ermittlung des Sickerungsbeiwertes besteht in der Untersuchung im Laboratorium. Die hierbei zum Mes­sen der Sickerung benützte Einrichtung (Permeabimeter) wird seinem Wesen nach im folgenden kurz geschildert. Fig. 3. Man gibt das zu untersuchende durchlässige Bodenmaterial in einen Zylinder, dessen untere Öffnung durch ein Siebgewebe ab­geschlossen ist (Fig. 4). Aus einem höher angebrachten Behälter mit gleichbleibendem Wasserstand wird das Wasser mittels eines Gumischlauches zum unteren Ende des Messzylinders geführt. In­folge des Druckes dringt das Wasser durch die Bodenprobe und rieselt am oberen schnabelig ausgebildeten Zylinderrand heraus. Die Zylinderwand trägt in den mit / und II bezeichneten Profilen je ein Bohrloch. An diese Bohrlöcher schliessen sich Piezzometer­Röhren an zur Messung des Wasserdruckes in den Profilen. Aus dem Druck wird das Gefälle I ermittelt mit Hilfe der Formel , = — l

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