Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)
Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest
Die warinen Heilquellen von Budapest 235 «ária und die Árpád-Quelle. Die Gesamtzahl der in dieser Gegend entstehenden und ausgenutzten Quellen beträgt somit 16. Ergiebigkeit und sonstige Eigenschaften der Quellen sind umso beständiger, je besser ihr Wasser gefasst wurde. Das Wasser der einzelnen gutgefassten Quellen hat folgenden "Wärmegrad : Attila und Juventus Quelle 46.6° C Kinizsi Quelle 44.0 „ Gülbaba Quelle 43.4 „ Mathias Quelle 42.9 „ Árpád Quelle 42.6 „ Rákóczi Quelle 41.8 „ Kossuth Quelle 41.8 „ Beatrix Quelle 41.6 „ Hof Quelle 40.2 „ Diana, Hygieia Quelle 35.0 „ Pälffy erwähnt Temperaturschwankungen über 2° C, wofür tatsächlich Beispiele gibt; allgemein geht aber die Wärmeschwankung bei den meisten Quellen des Rudasbades nicht über 1°C hinaus, sodass man ihr Wasser praktisch von gleichbleibender Temperatur ansehen kann. Die Ergiebigkeit anlangend wurden die Rudasbad-Quellen so eingehenden Beobachtungen unterzogen, wie kein anderes Bad der Hauptstadt. Der Verdienst für die sorgfältige Durchführung der Untersuchungen trifft neben den Leitern der Beobachtungen die Obermaschinisten I. Tatay und J. Stadler. Die ausserordentlich wertvollen Ergiebigkeitangaben werden in einer Studie von M. Pälffy (9) gewürdigt. Pälfy hat auch die Rolle des Niederschlages betreffend Untersuchungen gepflogen, die aber zu keinen Ergebnissen geführt haben, da etwaige Wirkungen des Niederschlages — wie er angibt — dermassen durch die ständig wechselnden Wasserstände der Donau beherrscht werden, dass jede Folgerung unstatthaft erscheint. Eben deshalb sucht er die Abnahme der Quellenergiebigkeit mit dem Sinken des Karstwasserniveaus in der Gegend von Pilisvörösvár und Dorog bezw. mit dem Fliehen des Quellwassers zu erklären. Die Quellen des Rudasbades brechen in mehreren Reihen aus den Dolomitfelsen des Gellértberges hervor. Bei manchen fliesst das Wasser aus tief ins Berginnere hineinreichenden Spalten heraus, wie z. B. bei der Árpád-, Mathias-, Beatrix-, Kinizsi-, Gülbaba- und Türkenquelle. Einige der Quellen entspringen unter der