Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

,232 Ferenc Papp gen würden, in die Quellgänge bezw. in das Quellbecken zurück­gedrängt, wodurch die Ergiebigkeit der Quelle erhöht wird. Dieser Einfluss des Donauwasserstandes macht sich indessen nur auf die Wasserspende der Quellen geltend nicht aber auf ihren Wärme­grad. Der Gesamtertrag der um den Gellértberg zutagetretenden Quellen beläuft sich auf 2,390.000 bis 4,022.000 Liter pro Tag. Die wärmste von den natürlichen Quellen dieser Gegend ist die Kinizsi-Quelle mit 44.0° C warmen Wasser. Von den künstlich erschlossenen Quellen stehen ihre Temperatur anlangend die Atilia und Juventus-Quellen an erster Stelle beide mit 46.6°C warmen Wasser. Die Diana-Quelle hat eine Temperatur von 35°C. Die Tem­peratur der Quellen ist beständig. Gy. Weszelszky hat die Tempe­ratur der Hungária-Quelle längere Zeit hindurch beobachtet und dabei gewisse mit dem Betriebsgang und der jahreszeitlichen Tem­peratur zusammenhängende Schwankungen gefunden, deren Mass aber nicht über 0.9°C hinausging. Genaueres hierüber befindet sich auf der Seite 16. Im Wasser der um den Gellértberg auftretenden Quellen sind die festen Bestandteile in geringeren Mengen als in jenen des Jo­sefsberges enthalten. In 1000 Gramm ihres Wassers findet man durchschnittlich 1.6 Gramm fester Bestandteile. Die wichtigsten von diesen sind auch hier Ca, Na, H2CO3, Cl, CO2. Der Gehalt an Schwefelwasserstoff bleibt ebenfalls hinter dem gleichen Gehalt der Quellen des Josefsberges zurück. Die Quellen sind ausnahmslos radioaktiv, mit 53—245.10 1 2 g'Lit Radiumgehalt. Die Quellen des Rudasbacles. 1935—1936. Bad des Erzdiöcese von Kalocsa — Bad des Mustafa Pascha Sokoli — Das Grünesäulenbad — Bad des Mohamed Pascha — Franzens- und Theresienbad — Pestherbad — Bruckbad — Brückenbad — Bürgerbad — Rudasbad. Die im Wandel der Zeiten wechselnden Namen des Bades ge­ben in grossen Zügen auch seine Geschichte an. Aller Wahrschein­lichkeit nach wurden diese Quellen schon von den Römern zu Ba­dezwecken benützt. In der Zeit vor der Türkenherrschaft besass hier die Erzdiöcese von Kalocsa ein Bad. Nach Istvdnffy (14) soll das Bad erst in 1556 von Mustafa Pascha erbaut worden sein. Werner (14) weiss über ein Dervisch-Kloster zu berichten, das an dieser Stelle von Mohamed Pascha in 1548 gegründet worden

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