Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

Die warinen Heilquellen von Budapest 223 Brunnen gestellt, denen er nicht mehr entsprechen konnte. Aus die­sem Grunde sah sich die zuständige Behörde der Stadt veranlasst, durch Ministerialsektionsrat Gy. Holl das Errichten eines neuen Brunnens vorbereiten zu lassen. Auf Grund des geologischen Gut­achtens von F. Pávai Vajna wurde die Aufgabe durch die Tiefbohr­Unternehmung B. Zsigmandy mit bestem Erfolg gelöst, indem in -310.75 m Tiefe eine Quelle mit 72°C Wassertemperatur erschlos­sen wurde, deren Ergiebigkeit in + 1.50 m über Flur 58.38 1/sec.. be­trägt. Die Stelle der Bohrung wurde von F. Pávai Vajna auf Grund seiner Beobachtungen bestimmt undzwar der von ihn bestimmten Antiklinalen entsprechend. Während der Bohrung wurden folgende Schichten durchteuft: 0.4 m Humöser Boden 3.8 „ sandiger gelber Schotter 5.9 „ gelber Sand 6.9 „ grauer Sand 14.15 „ grauer Kies 15.10 „ grober Kies 28.50 „ grauer Ton 229.20 „ grauer Mergel 310.75 „ Kalkstein Wenn man diese Schichtenfolge mit dem Bohrprofil des alten artesischen Brunnens vergleicht, so gelangt man zur interessanten Feststellung, dass die oligozänen Ton- und Mergel-Schichten am südlichen Ende der Margareteninsel in einem höheren Niveau liegen, d. Ii. die Schichten von Süden nach Norden neigen. Dagegen be­sitzen die im Hangenden befindlichen Schichten am Südende der Insel grössere Mächtigkeit. Die Ausbeutung des neuerlich erschlos­senen Brunnens befindet sich im Zuge, das gewonnene Wasser ist seine Heilwirkung anlangend dem Wasser des alten artesischen Brunnens gleichwertig. Die Margareteninsel empfiehlt sich angesichts ihier Quellen und ihrer Lage als eines der schönsten und bedeutendsten Bade­orte, wo die Zusammensetzung des Wassers, seine Temperatur und das bezaubernde Bild der Insel beste Gewähr für vollständige Heilung und Erhohlung der Besucher bieten. Der artesische Brunnen im Stadwäldchen. Die Quelle des Széchenyi-Bades. Am Ende der Andrässystrasse, an der Stelle zwischen der seither erhobenen Millenium-Gedenksäule bezw. dem Gedenkstein

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