Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

,214 Ferenc Papp konnte man im schwebenden Inhalt des Wassers zahlreiche Mu­scheln gewahren. Die Quellengruppe IX. besteht aus 4 kleineren und 2 grösseren Quellen. Während der Beobachtungszeit am 10. Mai 1936 erstarb in einem Quellkegel jede Bewegung, die Quelle verschwand, gleich­zeitig ist auch die Ergiebigkeit der kleineren Quelle merklich zu­rückgegangen. Die Temperatur dieser Quelle liegt unter 22°C und zeigt eine jährliche Schwankung von 0.8°C. Die bei dem Überlauf liegende Quelle X. hat 4 kleine Öffnun­gen. Ihre Form zeigt, merkliche Veränderungen. Am 3. November 1936 erschien sie verkleinert, am 2. Mai 1936 kamen im Sande der Quelle weisse Muscheln zum Vorschein. Die Temperaturschwan­kung beträgt 0.4°C. Fig. 45. Das Römer-Bad mit Wäldchen. In den drei kleinen Quellkegeln der Quelle XI. befindet sich Kalktuffsinter in kreisender Bewegung, der Trichter selbst ist ge­gen Süden verlängert. Szilvdssy fand am 2. Mai 1936 im Kalktuff­sand auch weisse Muscheln. Die Temperaturschwankung dieser Quellen beläuft sich auf etwa 2.0°C. Neben der Gastwirtschaft und der Dusche befinden sich die Quellen XII., XIII. und XIV. Ihre Wärme geht nicht über 22°C. Das Mass der jährlichen Temperaturabweichung beträgt bei den Quellen XII und XIV 0.3°C, bei der Quelle XIII 0.5°C. Hinsichtlich der Wasserförderung steht die Quelle XII an dritter Stelle, das Wasser tritt aus drei sichtbaren Öffnungen in

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