Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)
Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest
,138 Ferenc Papp Ostseite der sich am Nordende der Petneházi-Wiesen erhebenden Schichten noch nicht aufgeschlossen. Etwas weiter entfernt, in der Erhöhung (371 m), gewähren uns drei Steinbrüche Einblick in die geologische Struktur des Berges. Das Schwimmbassin des Erholungsheimes der Ersten Ungarischen Allgemeinen Versicherungsanstalt befindet sich in einem aufgelassenen Dachsteinkalksteinabbau. Das Fallen der Schichten ist schwer zu beobachten, die Richtung der am besten ausgebildeten Spalten ist 16 h, 18 1 1 .In vier Spalten weisen durch Wasser erzeugte Hohlräume, sowie die Wand der Hohlräume bedeckender Chalzedon, an anderen Stellen wieder Kalzit-Kristalle auf den einstigen Aufbruch von Thermen hin. Etwa 50 Schritte südlich von dieser Grube entfernt, in 310 m Höhe wird der Dachstein-Kalkstein abermals durch einen Kalksteinbruch aufgeschlossen. Auch hier ist keine Schichtung zu sehen, die Richtung der meisten Spalten ist 10' 10', ausserdem ist auch 11 — 14 1 zu beobachten. Über diesen Dachstein-Kalksteinaufschlüssen wird in einer Mächtigkeit von 15 h unter 64° einfallender Hárshegyer Sandstein abgebaut. An mehreren Stellen werden die Schichtflächen von kupferhaltigen Lösungen grün, graulich-blau gefärbt; es gibt auch Stücke, auf deren Oberfläche die Spur des fliessenden Wassers zu beobachten ist, welche auf Thermentätigkeit hinweist. Die Umgebung von Kis-Svábberg, Orbeinberg. Die Spuren einstiger Thermenwirkung sind an mehreren Stellen des Kis-Svábhegy, Orbánhegy zu beobachten. Die Kalzit-, Baryt-, Quarz- und Fluoritvorkommnisse zwischen den Spalten des Nummulinen-Kalksteins in den in der Seite des Kis-Svábhegy befindlichen Steinbrüchen weisen alle auf die alten (pliozänen) Thermen hin. Diese Steinbrüche liegen in der nordöstlichen und nördlichen Seite des Kis-Svábberges. Die nordöstlichen Steinbrüche befinden sicli in zwei Horizonten, in 230 m und in 205 — 210 m. Während die Kalzit-Kristalle der oberen Grube weiss, selten wasserklar sind und ihre Grösse kaum 10—15 mm überschreitet, wird die Nurnmu-