Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)
Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest
,134 Ferenc Papp Oberfläche Dolomitstaub haftet. Ausser dem Hyalit kommt hier Kalzedon, weisser, knollinger Aragonit (jetzt bereits Kalzit), weiters Limonit vor. Die Entstehungsreihenfolge der Mineralien ist: 1. Chalzedon. 2. Hyalit, 3. Kalzit, 4. Limonit. Die Umgebung von Rózsadomb (Rosenhügel ), Szemlöberg, Hűvösvölgy und Ferencberg. Hinter dem Lukács- und Császárbad, in der verbauten Gegend des Rózsadomb, Szemlő- und Ferencberges sind die Thermenspuren schwer zu entdecken. Allerdings sind diese Spuren auch nicht so bedeutend, wie am östlichen Ende des Pál-Tales, in der Gegend des Mátyás-Berges, des Kisceller Plateaus, die Wirkung der einstigen Thermen lässt sich aber auch hier zweifelsohne nachweisen. Die jetzigen Aufschlüsse am Abhang des Szemlöberges unmittelbar hinter den gegenwärtigen Quellen, weisen keine Spuren der in Rede stehenden Tätigkeit auf. Wohl gibt es auch hier Travertinstücke, z. B. am Grund Kavicsgasse 6., Apostolgasse 15., 17., doch sind diese nicht anstehend. Etwas weiter, im Nordwestteil des Gebietes, beim Aussichtspunkt des Szemlöberges kam verkieselter, limonithalti_ ger Mergel an die Überfläche, und zwischen der Józsefhegyi-, Boróka- und Pusztaszeri-Str. kamen sogar in den Hohlräumen des verkieselten Mergels bis 2 mm grosse Baryt-Kristalle vor. Verfasser fand in der Szemlöberger Grube auch Baryt-Kristalle und Gips. Am Rosenhügel, in 160 m Höhe am Rande des Baugrundes Mészgasse 23., erblickt man einen 3 m : ! und einen 1 m 3 grossen Travertinblock am oberen Teil des steilen Weges. Ein grösserer Travertin-Fels ist auch gegenüber dem Hause Bimbógasse 49. zu finden, er fällt in der Richtung 12'' 0° unter 6—8° ein. Diese unbedeutenden Vorkommnisse sind in der geologischen Karte der Hauptstadt nicht vermerkt. Durch den Strassenaufschluss neben dem Hause Bimbógasse 63//?, sind gelbe, violett, rosa gefärbte Mergel-Schichten von cca 6 m Mächtigkeit und 30 m Länge freigelegt worden. Der neben dem Eckhaus Alsó Törökvészgasse und Árvácska-Strasse (Árvácska-Strasse 1.) befindliche weisse, Budaer Mergel erinnert an einen alten Quelltrichter.