Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

Die warinen Heilquellen von Budapest 117 Musztafa-, Diana-, Kossuth-, Udvari-Quellen des Rudas-Bades zu finden. Die heterogenen Sehlammablagerungen der Thermen sam­meln sich in den Becken der Quellen des St. Imre Bades und der am Fusse des Józsefberges entspringenden Thermen. In der Mathias-Quelle des St. Imre Bades war 0.8—1.0 m mächtiger Schlamm zu finden. Seine Farbe ist bräunlich gelb, der Geruch schwefelig und nach der Schlämmung bleiben Pyrit-Kör­ner und Foraminiferen übrig. Auf Grund dieser letzteren ist es un­zweifelhaft, dass der Schlamm das Material des verwitterten, von warmen Wasser durchnässten Budaer Mergels ist. Uber die minera­logische Zusammensetzung des Budaer Mergels unterrichtet uns I)r. K. v. Sztrőkay. (91.). Wir wissen aus seinen Untersuchungen, dass im Budaer Mergel verschiedene Mineralien, sowie: Quarz, Mus­kovit, Biotit, Albit, Oligoklas, Andesin, Orthoklas, Limonit, Pyrit, Turmalin, Rutil, grüner Amphibol, Magnetit, Epidot, Augit, Chlorit. Granat. Glaukonit, Staurolith, Zirkon, Apatit, usw. zu finden sind. Das Ergebnis der mechanischen Analyse, ist nach A. Földvári, Assistent an der Technischen Hochschule, das Folgende: Lukas-Bad Kaiser-Bail Kaiser-Bail Kaiser-Bad Sl- Imre-Bad llellérl-Bad Xflilumnitórli Sl. Aul«! Quelle .Urá-fjiielle Trink-Qiielle Malliiiu-Qnrlle ijiiflihffkfu > 2.0 3.16 3.26 0.13 2.000—1.000 2.45 1.17 6.65 2.05 7.47 0.93 1.000—0.200 9.17 19.74 3.50 0.200—0.100 13.35 24.32 15.16 0.100—0.050 8.59 16.63 4.34 13.20 1.87 21.61 0.050—0.020 35.89 22.44 49.11 15.29 14.20 34.95 0.020—0.010 20.55 12.32 23.20 7.76 15.57 12.87 0.010—0.005 11.69 8.82 8.55 4.89 13.03 7.20 0.005—0.002 11.55 5.91 3.80 5.59 21.55 1.65 0.002—0.001 4.91 2.30 1.22 2.41 13.03 1.18 0.001 4.01 4.71 3.12 1.47 12.71 0.83 99.72 99.98 99.99 99.98 99.43 99.18 Die Korngrössen-Verteilung der Schlämme des Lukas- und Kai­ser-Bades beweist, dass der feine Sand vorwiegt und dass die Schlämme nur wenig gröberen Sand, bzw. Ton enthalten. Am gröss­ten ist der Schlammgehalt des Schlammteiches des Lukács-Bades; wir müssen bemerken, dass es hier wenig Quellenablagerungen gibt, der grösste Teil ist hingetragener Kisceller Ton. Die beim Abzapfen des Teiches beobachteten Quellen bringen Sand und feinen Schlamin mit sich.

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