Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)
Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest
102 Ferenc Papp a) Kationen ( +): NH4, Li, Na, K, Mg, Ca, Ba, Ra. Mn, Fe, AI, Be, Cu, Rb, Cs. b) Anionén ("): F, Cl, Br, J, SCh, HPCU, PO*, HCOs, COs, H2SÍO3, B4O7, HS, OH. c) An nicht ionisierten Verbindungen: HBO2, HaSiOs. d) An Gasen: CO*, H->S, COS, G-H«, Em, N, CHi, O. Einige der gelösten Bestandteile entstammen den bekannten Gesteinen des Einzugsgebietes, so das Ca, Mg, H, CO, AI. Ein anderer Teil wird vom Wasser auf seinem Wege durch vorläufig noch unbekannte Tiefengesteine aus denselben ausgelöst und mitgeführt, wie das Sr, Ba, Na, Li, Fe, Mn, CI, Br, J, F, die Silikate, Phosphate, das Borat und der Schwefelwasserstoff. Ausserdem gibt es auch Bestandteile, deren Ursprung noch ungeklärt ist, wie F und B. Die Zusammensetzung dieser Wasser kann praktisch unveränderlich genannt werden, wie es sich aus in kürzeren Zeiträumen wiederholten Untersuchungen ergibt. Deutlichen Beweis der Unveränderlichkeit liefern die Analysen von K. Thun (94.) und K. Emszt (22) das Wasser des artesischen Brunnens auf der Margareteninsel betreffend: Kationen: Than (1863) Emszt ( K 6.98 7.14 Na 25.15 25.66 Li 0.13 0.14 Ca 47.97 47.56 Sr 0.06 0.05 Mg 19.55 19.55 M11 0.16 0.14 Anionén: Cl 21.83 22.39 HCO:. 52.38 52.38 SCh 19.58 19.85 SiO_. ' 6.20 5.38 Kieselsinterablagerungen um die einstigen Aufbruchstellen der Quellen deuten darauf, dass ihr Wasser im Pleistozän bezw. im Pliozän viel reicher an Kieselsäure gewesen war. Die chemische Zusammensetzung unserer warmen Quellen bildet seit Mitte des vorigen Jahrhunderts den Gegenstand von Untersuchungen. Verdienste auf diesem Gebiet haben erworben /. Molndr später K. Thun und K. Emszt. Besonders gross sind die Verdienste K. Than's. Es verdienen nicht nur seine äusserts aus-