Hidrológiai Közlöny 1936 (16. évfolyam)
Ijjász Ervin: A nyersalomtakaró szerepe az erdők vízháztartásában
Die Rolle des Rollhumus im Wasserhaushalte des Waldes 89 Mit Hilfe der auf 100 cm 8 berechneten Trockengewichtsdaten wurde für jede ProbcfUiche eine ausgleichende Gewichtskurve konstruiert (siehe Abb. 1/b —6/b) von welcher man das in 100 cm 3 befindliche Trockengewicht des Rohhumus oder des Mineralbodens in beliebiger Bodentiefe ablesen kann. Die Ergebnisse der serienmässigen Feuchtigkeitsmessungen wurden mit den abgelesenen Werten der Gewichtskurve auf Raumprozente umgerechnet. Wie aus den Abbildungen der mechanischen Bodenanalyse ersichtlich ist, waren die Böden der Probeflächen etwas steinig. Bei der Probenentnahme wurden aus den Proben die Steine über 2 ctn Durchmesser entfernt, da diese praktisch kein Wasser enthalten und der Bodenfeuchtigkeit höhere Werte verleihen. Unvermeidlich war es jedoch, zu verhindern, dass hier und da ein grösserer Stein (über 2 cm) in die Volumenprobe gelangte. Diese Steine wurden aus den trockenen und abgewogenen Proben entfernt, sorgfältig gereinigt, neuerlich gewogen und ihr Gewicht von dem Trockengewicht der Proben abgerechnet. Die Entfernung der kleineren Steine (unter 2 cm) war praktisch nicht durchzuführen; daher wurde das Trockengewicht der Proben nach der Bodenanalyse vermindert. VI. Darstellung der Untersuclningsergebnisse und die Schlussfolgerungen. Die in Prozenten der Volumeneinheit ausgedrückten Ergebnisse der serienmässigen Feuchtigkeitsmessungen wurden als Funktion der Zeit und Bodentiefe auf einem Koordinatensystem abgebildet und die Punkte gleichen Wertes mit einer Kurve verbunden. Auf diese Art wurden die Chronoisoplethen der Versuchsflächen konstruiert (Abb. 1—6). Der Zeitmassstab (0.5 cm = 1 Tag) ist bei sämtlichen Abbildungen gleich, der Massstab der Bodentiefe bei Abb. 4 und 5 1:1, bei den übrigen 1: 2. Der kleinere Massstab der Bodentiefe (Abb. 4 und 5) ergab sich durch den grossen Feuchtigkeitsgehalt des Rohhumusbelages, wodurch die zahlreichen Chronoisoplethen veranschaulicht wurden. Die Chronoisoplethen der Versuchsflächen zeigen die Feuchtigkeitsverhältnisse des Rohhumusbelages und des Mineralbodens mit Abstufungen von 5 bzw. 10%. Diese Abstufungen sind auch durch entsprechende Färbung hervorgehoben. Aus den Abbildungen ist auf den ersten Blick ersichtlich, dass der Rohhumusbelag eine bedeutende Wassermenge festhält und den