Hidrológiai Közlöny 1936 (16. évfolyam)

Ijjász Ervin: A nyersalomtakaró szerepe az erdők vízháztartásában

•86 Ervin Ijjász V. Beschreibung der Untersuchungen. Aus dem vorigen Abschnitt kann die Verschiedenheit der unter­suchten Probeflächen in Bezug auf Humusdecke, Boden, Untergrund, Lage, Neigung Gefälle usw. festgestellt werden. Um die Ergebnisse der Feuchtigkeitsmessungen vergleichen zu können, wurden die Messungen auf allen Probeflächen am selben Tage ausgeführt, wodurch analoge Witterungsverhältnisse festgehalten wurden. Die Feuchtigkeitsmessungen wurden vom Herbst 1934 bis zum Sommer 1935 nach den auf der Horizontalachse der Chronoiso­plethen (Abb. 1—6) angegebenen Zeitperioden, sechs Monate hindurch annähernd wöchentlich ausgeführt. Es wurde auch auf das herr­schende Wetter Rücksicht genommen, um störungsfrei arbeiten zu können. Während der Dauer der Untersuchungen wurden auch die wich­tigeren Klimafaktoren, wie Niederschlagsmenge, Temperaturextreme und relative Luftfeuchtigkeit graphisch dargestellt, mit gleichem Zeitmassstab wie bei den Chronoisoplethen. Die Wetterkürven veran­schaulichen die Beobachtungsdaten der meteorologischen Station des Flugplatzes Dresden. Nachdem auf das Einsickern des Niederschlages in den Boden die jeweilige Bodentemperatur —besonders bei Frost — von Bedeu­tung ist, wurden mit den Feuchtigkeitsmessungen gleichlaufend auch die Bodentemperaturen registriert. Dazu dienten kleine Extremther­mometer in Kupferhülse, die unter der Rohhumusdecke in der oberen Bodenschichte im 50 cm Tiefe — von der Bodenoberfläche gerech­net — angebracht waren. Die Temperaturablesungen fanden an den Tagen der Feuchtigkeitsmessungen statt; die Angaben beziehen sich also auf die Zwischenperiode von je zwei Probenentnahmen. Die Temperaturdaten sind in den mit „max." —,.min." bezeichneten Kurven auf die entsprechende Bodentiefe eingezeichnet. Wie schon erwähnt, wurden die Feuchtigkeitsmessungen nach der Krauss-schen Methode ausgeführt. Das Feuchtgewicht der aus der Rohhumusschicht und dem oberen Mineralboden bis 50 cm Tiefe her wurden die Proben sorgfältig verpackt und im Laboratorium entnommenen Proben wurde mit einer Waage abgewogen. Nach­nach Trocknung auf 105 C° neuerdings gewogen. Der Feuchtigkeits­gehalt ergab sich aus der Gewichtsdifferenz der feuchten und trockenen Bodenprobe. Die Untersuchungen wurden auch auf die obere Mineralboden­schicht bis 50 cm Tiefe ausgedehnt, da die Rolle der Rohhumusschicht

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