Hidrológiai Közlöny 1936 (16. évfolyam)

Ijjász Ervin: A nyersalomtakaró szerepe az erdők vízháztartásában

Die Rolle des Rollhumus im Wasserhaushalte des Waldes 75 von 10 nun und bei Regenmengen über 20 mm ungefähr 20% zurück­hält. Die übliche Summierung des Monats- und Jahresniederschlages befriedigt aus obigen Gründen die praktische Forstwirtschaft nicht. Für die Forstwirtschaft wäre folgende Gruppierung des Niederschla­ges wünschenswert: Niederschläge von 0—5, 5—10, 10—20 und über 20 mm. Schubert konnte nachweisen, dass die auf den Waldboden gelangende Niederschlagsmenge im Frühjahr und Sommer bedeutend geringer ist, als im Herbst oder Winter. Dies veranschaulicht die Niederschlagskurve, die den auf Waldboden gelangenden Nieder­schlag in Prozenten des im freien Felde gefallenen zeigt. Als Ender­gebnis der Schubertschen Untersuchungen kann gesagt werden, dass für die Waldvegetation nur der Winter- und Frühjahrsniederschlag Bedeutung hat; der Sommer- und Herbstniederschlag kann beinahe ganz vernachlässigt werden. Zahlreiche Forscher beschäftigten sich mit den Zusammen­hängen des auf den Waldboden gelangenden Niederschlages und der Waldvegetation. Unter diesen verdienen Hoppe, Schubert und Ebermayer genannt zu werden. Als Endergebnis der Forschungen kann hervorgehoben werden, dass die auf den Waldboden gelan­genden Niederschlagsmenge in erster Linie von der Dauer und Intensität des Niederschlages, ferner aber von der Jahreszeit, Holzart, Bestandsalter, Bestandesschluss, Mischungsgrad und Wirt­schaftsmetode abhängt. II. Die Rohhumusdecke. Der auf den Waldboden fallende Niederschlag ist aber bei weitem nicht mit der vom Mineralboden nutzbaren Niederschlags­menge gleich, da der Rohhumusbelag noch einen grossen Teil desselben aufnimmt. Im vergangenen Jahre war es mir anlässlich meines längeren Studienaufenthaltes in Deutschland möglich, das Wasseraufnahms­vermögen der Rohhumusdecke eingehend zu studieren. Die Rohhumusdecke entsteht, wenn das von den Bäumen jährlich abfallende Laub in der folgenden Vegetationsperiode nicht, oder nur zum Teil zersetzt wird und auf der Bodenoberfläche zurückbleibt. Im Laufe der Jahre findet dann eine derartige Anhäu­fung statt, dass sich ein teppichartiger Bodenbelag bildet, der in humiden Klimazonen oft die Stärke von einem Meter erreichen kann.

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