Hidrológiai Közlöny 1936 (16. évfolyam)
Emszt Kálmán dr.: Chemische Untersuchung der neu erbohrten Quellen der Szt. Imre- und Rudas-Bäder
Chemische Untersuchung- der neu erbohrten Quellen usw. 49 Bestandteile in der üblichen Weise zu Salzen konstruiert: 1000 g Wasser enthalten: Kaliumchlorid 0.0287 g Kaliumbromid Spuren Kaliumjodid Spuren Natriumchlorid 0.2654 „ Natriumhydrocarbonat 0.2510 „ Lithiumhydrocarbonat 0.0029 „ Calciumhydrocarbonat 0.1788 „ Magnesiumhydrocarbonat 0.3562 „ Eisenhydrocarbonat 0.0041 „ Manganhydrocarbonat 0.0012 „ Calciummetaborat 0.0014 „ Calciumphosphat 0.0003 „ Calciumsulphat 0.5212 „ Strontiumsulphat 0.0011 „ Bariumsulphat 0.0003 „ Metakieselsäure 0.0324 „ Zusammen 1.6450 g Freie Kohlensäure = 0.2812 g = 194.3 cm 3. Kohlenoxysulphid = 0.0027 „ = 0.031 cm 3. Temperatur der Quelle 44.4" C, gleichzeitige Lufttemperatur 28.5° C. Speziphisches Gewicht des Wassers 1.00149 bei 20° C. Gefrierpunkterniedrigung des Wassers 0.083° C. Osmotischer Druck der im Wasser gelösten Stoffe 1 Atm. Hydrogenionkonzentration Ph = 6.58. Elektrische Leitfähigkeit Kis = 0.00176. Aus diesem Vergleich ergibt sich, dass die Quellen der Szent Gellért-, Rudas- und Szt. Imre-Heilbäder sämtlich in die Gruppe der reinen alkalisch-erdigen, bikarbonatigen Thermen gehören. Seinen Charakter als Heilwasser verdankt jede derselben neben seiner hohen Temperatur und seiner Radioaktivität dem Gehalt an freier Kohlensäure, Schwefelwasserstoff, resp. Kohlenoxysulphid. Die chemische Beschaffenheit der in der Nähe der JuventusQuelle am Donauquai erbohrten Therme stimmt vollkommen mit jener der Juventus-Quelle überein und falls auch die radiologische Untersuchung ein entsprechendes Resultat ergibt, repräsentiert die neue Quelle einen der Juventus-Quelle gleichkommenden, hohen balneologischen Wert. Hidrológiai Közlöny XVI. 4