Hidrológiai Közlöny 1936 (16. évfolyam)

Vitális Sándor dr.: A máza-szászvári villamostelep vízellátása

Die Wasserversorgung der Elektrizitätsanlage von Máza—Szászvár 119 Die Bohrung durchquerte von 0—1.90 m holozäne, von 1.90— 20.45 m pleistozäne und von 20.45—658.20 m pliozäne (pannonische) Schichten. Die Ergebnisse der Bohrung sind vom geologischen Ge­sichtspunkt sehr wichtig, weil sie zeigen, dass die pannonischen Schichten bereits in einer Entfernung von kaum 1 km von Nordrand des Mecsek-Gebirges in sehr beträchtlicher Mächtigkeit ent­wickelt sind. Aus dem Profil der Bohrung ist es zu ersehen, dass im oberen Abschnitt der pannonischen Schichten 7 wasserführende Schichten duchquert wurden, deren Wasser aber nach den Untersuchungen hart ist. Die 8-te, in der Bohrung letzte wasserführende Schicht ist ein zwischen 273.00 und 282.30 m gelegener, also 9.30 m mäch­tiger, grauer, glimmeriger, feinkörniger Quarzsand, dessen Wasser quantitativ und qualitativ entspricht. Unter dieser wasserführenden Schicht durchquerte die Bohrung nur mehr tonige, wassersperrende Schichten. Nach Beendigung der Bohrung wurde bei der Ausbildung des Brunnens nur das Wasser des 9.30 m mächtigen pannonischen Sandes verwertet. Bei der Ausbildung des Brunnens wurden die folgenden Rohre eingebaut: Das 241 mm weite Rohr — mit dem die Bohrung be­gonnen wurde — blieb von 0—68.60 m eingebaut. Die zweite Kolonne mit Kalibern von 205—203 m reicht von 63.60 bis 199.50 m und die dritte, 165 mm weite von 190.00 bis 293.00 m. Zwischen die 205 und 165 mm weiten Rohre ist eine Blockdose eingebaut. Das 165 mm weite Rohr wurde im Niveau der wasserführenden Schicht, zwischen 273—282.30 m in 20 Reihen mit dreifachen, einzeln 0.30 m langen Schlitzen versehen, u. zw. noch vor dem Einbauen. Die vierte, 133 mm weite Kolonne blieb zwischen 292.50—405 m wegen dem Aufquellen des Bodens stecken, wurde im Loch belassen und dient als Sandsack. Nach der Ausbildung des gebohrten Brunnens wurde die eingeschaltete Wasserschicht mit einer 557 Arbeitsstunden dauernden Tätigkeit des Kompressors gereinigt. Beim Beginn der Kompression war der Sandzutritt 50%, am Schluss der Arbeit 0.01%. Der Brunnen ist seit 4 Jahren tadellos tätig. Während der Kompression war der Wasserertrag bei einer Depression von 47— 51 m 220—280 Minutenliter. Das Wasserniveau befindet sich im Ruhezustand 123.13 m ü. d. M. Zur Wasserproduktion dient eine elektrische Taucherpumpe, System Garwens-Uta mit einer Förde­rungsfähigkeit von 190 Minutenlitern, welche 65 m tief in den Brunnen eingebaut ist, und den Bedarf der Anlage mit 100%-iger Reserve, resp. Sicherheit deckt.

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