Hidrológiai Közlöny 1936 (16. évfolyam)

Vitális Sándor dr.: A máza-szászvári villamostelep vízellátása

Die Wasserversorgung der Elektrizitätsanlage von Máza—Szászvár 117 des besteht aus dem pleistozänen Löss. Die an der Basis des Losses liegenden sandigen, schotterigen Zwischenlagerungen sind gute Wasserreservoire. Im lnundationsgebiet des Völgységi-Baches sind in den sandigen, schotterigen Ablagerungen des Pleistozäns und Holozäns Niederschlagswässer reichlich aufgespeichert. Vom tektonischen Gesichtspunkt ist der N-liche mesozoische Randzug der komplizierteste Teil des Mecsek-Gebirges. Der meso­zoische Flügel ist längs einer O —W-lichen tektonischen Linie schup­penartig (auf die jüngeren miozänen Schichten überschoben. Die Überschiebung äussert sich zwischen je zwei Querbrüohen in ver­schiedener Weise und verschiedenem Mass. (Bei Magyaregregy und Kárász ist der Jura-Kreide-Schichtenkomplex in dreifacher, bei Szászvár hingegen in einer einzigen Schuppe, auf das Miozän über­schoben. Bei Máza ist nur die Kohlenformation in das Miozän hineingefaltet, bei Nagymányok sind die Jurasedimente auf das Miozän und der triassische Muschelkalk auf die Jurasedimente über­schoben.) Arn Nordsaum des mesozoischen Flügels reichen längs einer O —W-lichen tektonischen Linie (Randbruch) — wie gerade durch die Bohrung von Máza—Szászvár erwiesen — die jungen, pannonischen Schichten bis in sehr grosse Tiefen hinab. Ausser Falten wird der tektonische Charakter des randlichen Flügels auch durch Brüche bestimmt. Die eingehende Kenntnis der Tektonik ist auch vom hydrologischen Gesichtspunkt wichtig, weil eben infolge der tektonischen Verhältnisse am randlichen Flügel das Wasser nur längs entsprechender tektonischer Linien, resp. Formen aufge­schlossen werden kann. Aus einer kurzen Schilderung der hydrogeologischen Verhält­nisse der Umgebung unserer Anlage ergeben sich die folgenden Möglichkeiten der Wassergewinnung: I. Oberflächliche Wässer. Niederschlagswässer stehen reichlich zur Verfügung, doch könn­ten diese nur in grösserer Entfernung von der elektrischen Anlage und mit grosser Investation aufgespeichert werden. Reiche Quellen, ein Fluss, Teich, oder grösserer Bach sind in der Nähe nicht vor­handen. Der Völgységer Bach ist mit einem Wasserrecht belastet, sein Wasserertrag nicht beständig und sein Wasser könnte nur mit grossen Kosten gespeichert werden. Nach alldem kommen die oberirdischen Wässer bei der Versorgung der Anlage nicht in Betracht.

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