Hidrológiai Közlöny 1935 (15. évfolyam)

Horusitzky Henrik: Budapest dunabalparti részének talajvize és altalajának geológiai vázlata

Grundwasser und Untergrund von Budapest 157' Siedlung, namentlich der Pester Marktplatz und eine kleinere Festung zu Stande, welch letztere durch die erwähnten Wässer gegen den Feind geschützt wurde. Dieses einstige Inundationsge­biet der Donau ist heute bereits nahezu vollständig aufgeschüttet und eingeebnet. 1' II. Hydrologische Übersicht. Die Definition des Grundwassers gab ich bereits in der Ein­leitung. Das von den einsickernden Niederschlägen herstammen­de Grundwasser ist demnach von der jährlichen Menge der Nie­derschläge und von den geologischen Verhältnissen der Bildun­gen abhängig, in denen es sich bewegt. Die Menge der jährlichen Niederschläge bewegt sich hier um 600 — 700 mm; das Mass und die Wege der Einsickerung dieser Wassermenge werden von den geologischen Verhältnissen bestimmt, die somit auch für die lo­kalen Grundwasserverhältnisse ausschlaggebend sind. Man muss bis zu den Cserhát- und Mátra-Gebirgen wandern, wenn man den am weitesten entfernten Ursprungsort des unter der Hauptstadt befindlichen Grundwassers sucht, als der nächste Faktor aber, der auf das Grundwasser einwirkt, ist der jeweilige Wasserstand der Donau zu berücksichtigen, der — wie ich schon öfters betonte — besonders einen mittelbaren Einfluss auf den Stand unserer Grundwässer ausübt. Das Wasser der Donau steht im Jahresmit­tel ca. 2.50 m über dem 0-Punkt. Die bisher beobachteten höchs­ten Wasserstände waren: in 1838 + 9.67 m, in 1850 + 7.14 m, in 1876 + 7.79 m, in 1891 + 6.89 m, in 1897 + 6.82 m, in 1923 + 6.84 m, etc. 4 Der niedrigste Wasserstand pflegt etwas über dem 0-Punkt zu sein, unter demselben wurde er bisher noch nicht beobachtet. Der Wasserstand der Donau beeinflusst jedoch den Stand des Grundwassers nur im Inundationsgebiet des Stromes un­mittelbar, und auch dort hauptsächlich nur in den zur Donau näher gelegenen Teilen. In den weiter entfernten Teilen hebt der hohe Wasserstand der Donau das Niveau des Grundwassers nur 3 Näheres hierüber in meinem Antrittsvortrag in der Szent István Aka­demie unter dem Titel „Részlet Budapest Székesfőváros dunabalparti területe földtani, talajtani és vízi viszonyainak ismertetéséhez. Publikationen der Szent István Akademie, Budapest, 1924. (Nur ungarisch.) 4 Im Jahre 1920 bewegte sich das Grundwasser um 1 — 2 m über dem normalen Niveau.

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