Hidrológiai Közlöny 1934 (14. évfolyam)

ifj. Noszky Jenő dr.: Adatok Lókút község vízellátásának kérdéséhez

10Ü J. Noszkv jun. mittelliassische Fauna enthält (Siehe: L. Kovács, Földtani Közlöny, Bd. LX1V. pag. 243—265). Die Gesamtmächtigkeit der vorhin be­sprochenen unter- und mittelliassischen, ammonitenführenden Hori­zonte kann auf etwa 70 m geschätzt werden. Über dem Ammonitenhorizont des mittleren Lias folgt in etwa 40 m Mächtigkeit eine dünnbankige, hellgrüne, stellenweise ins Blass­violette neigende, wasserdurchlässige Kalksteingruppe, die nach Prof. K. Roth von Telegd wahrscheinlich den oberen Lias und den unteren Teil das Doggers repräsentiert. Darüber folgt nämlich ein blasroter, einigem mächtiger Kalkstein, der etwas tonigere Teile und eine eintönige, jedoch an Individuen reiche Ammonitenfanna enthält, tektonisch stark in Anspruch genommen ist und auf den höheren Dogger verweist. Dieser ist gleichfals wasserdurchlässig. Im Hangenden des letzteren liegt eine stark zerklüftete, auch das Malm einschliessende, verkieselte Mergelgruppe. Diese besteht im unteren Abschnitt aus weissen, feinkörnigen, dünnbankigeti, von Mangan inkrustierten, stark verkieselten, zwischengelagerte Feuer­steinschichtehen enthaltenden Kalkmergeln, die nach oben zu einen immer merklicheren rosafarbigen Stich annehmen. Gesamtmächtig­keit beiläufig 40 m. Ein neues Vorkommen derselben konnte von mir in einem kleinen Fleck S-lich von der Scholle des Kávás-Berges nachgewiesen werden. Das jüngste, die Jura-Schichtenserie abschliessende Glied ist der 50 m nächtige Komplex der ebenfalls wasserdurchlässigen, un­ten rötlichen, oben weissen oder grünlich weissen, gebankten Tithon­kalke (nähere Beschreibung und Fauna siehe G.v. Wein, Földtani Közlöny Bd. LXIV, pag. 81—99.) Ein neues von der Scholle des Kávás-Berges verworfenes Vorkommen der Tithonschichten konnte ich in zwei kleinen Flecken S-lich vom Berg beobachten. Über dem weissen Tithonkalk des Kávás-Berges folgen die ,,Biancone"-artigen, kieseligen Kalkmergel der uneren Kreide. Wie ich in meinem Aufsatz in Bd. LXIV des Földtani Közlöny ausführte (pag. 99—136), ist dieser an Versteinerungen arme, kiselige Kalk­mergel unterkretazeischen Alters, doch genügte das diesmal aufge­sammelte Versteinerungsmaterial zu einer detaillierteren Horizon­tierung noch nicht. Letztere wird auch dadurch erschwert ,dass die verhältnismässig dicke (annähernd 80 m mächtige) Schichten­serie nur stellenweise aufgeschlossen ist, so dass die von weit aus­einander liegenden Aufschlüssen gewonnenen Versteinerungen ver­schiedene Horizonte repräsentieren können. Ausser dem bereits be-

Next

/
Thumbnails
Contents